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22.10.2020 Marion Schlegel

DAX erneut unter Druck – das ist heute wichtig

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DAX

Im DAX zeichnet sich auch nach drei Verlusttagen zunächst keine Besserung ab: Der Broker IG taxiert den deutschen Leitindex am Donnerstag rund zwei Stunden vor dem Xetra-Start 0,7 Prozent tiefer auf 12.472 Punkte. Er fällt damit auf seine exponentielle 200-Tage-Linie zu, die aktuell knapp unter 12.400 Punkten liegt. Im Fokus stehen weiter die Verhandlungen zwischen Republikanern und Demokraten in den USA über neue Finanzhilfen in der Corona-Pandemie – mit zuletzt widersprüchlichen Signalen. Zudem verunsichern Meldungen der US-Geheimdienste, dass sich Russland und der Iran in die US-Wahl einmischen. Und nicht zuletzt auch die steigenden Corona-Zahlen stimmen die Anleger vorsichtig.

DAX (WKN: 846900)

An der Wall Street sind die Anleger am Mittwoch wieder etwas vorsichtiger geworden. Nach dem schwachen Wochenauftakt und einer moderaten Erholung am Dienstag rutschten die wichtigsten Aktienindizes zur Wochenmitte letztlich wieder leicht ins Minus. Der Dow Jones schloss 0,4 Prozent tiefer bei 28.210,82 Punkten.

Steigende Corona-Zahlen in vielen Teilen der Welt, die Unsicherheit rund um die US-Wahl und das fortgesetzte Tauziehen um ein weiteres US-Konjunkturpaket haben auch die Börsen Asiens am Donnerstag belastet. Der japanische Leitindex Nikkei 225 fiel zuletzt um knapp ein Prozent. Der CSI 300 mit den 300 wichtigsten Aktien der chinesischen Festlandbörsen sank um 0,8 Prozent und der Hang-Seng-Index in der chinesischen Sonderverwaltungszone Hongkong büßte 0,2 Prozent ein.

Am heutigen Donnerstag steht eine ganze Reihe von Quartalsberichten auf dem Programm. Vor dem Handelsstart in den USA berichtet beispielsweise der Getränkeriese Coca-Cola über die Entwicklung im dritten Quartal. Auch AT&T und American Airlines legen ihre Zahlen vor. Am Abend veröffentlich Intel nach Börsenschluss sein Ergebnis für das dritte Quartal.

DER AKTIONÄR wird im Laufe des Tages über sämtliche wichtigen Entwicklungen und Neuigkeiten an den nationalen und internationalen Märkten berichten.

(Mit Material von dpa-AFX)