Bullenstark investieren
07.04.2020 Marion Schlegel

DAX, Dow Jones & Co: Die Erholung geht weiter, aber das Tempo lässt nach

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DAX

Mit der Hoffnung auf ein Nachlassen der Corona-Pandemie hat der deutsche Aktienmarkt seinen Erholungskurs am Dienstag etwas langsamer fortgesetzt. In der Spitze legte der DAX noch um mehr als fünf Prozent zu, reduzierte seine Gewinne zum Schluss allerdings auf 2,8 Prozent und landete bei 10.356,70 Punkten. Am Vortag hatte er noch um fast sechs Prozent zugelegt.

DAX (WKN: 846900)

Auch an der Wall Street geht die Erholung vom Vortag mit gebremstem Tempo weiter. Die wichtigsten Aktienindizes ziehen am Dienstag zwischen knapp einem und gut zwei Prozent an. Grund dafür ist die zunehmende Zuversicht der Anleger, dass die Coronavirus-Pandemie in den USA und in vielen Ländern der Welt ihren Höhepunkt schon bald erreichen wird oder bereits erreicht hat.

DowJones (ISIN: DE000DB2KFA7)

Der Dow Jones gewinnt derzeit 2,1 Prozent auf 23.162,74 Punkte an. Bereits am Montag hatte der US-Leitindex um 7,7 Prozent zugelegt. Nachdem das Börsenbarometer am 23. März auf den tiefsten Stand seit November 2016 gefallen war, hat es sich nun um gut ein Viertel erholt.

Der marktbreite S&P 500 steigt am Dienstag um 1,9 Prozent auf 2.715,12 Punkte. Für den technologielastigen Auswahlindex Nasdaq 100 geht es um 1,2 Prozent auf 8.181,59 Punkte nach oben.

Unter den Einzelwerten legen die Aktien von ExxonMobil um rund fünf Prozent. Der Ölkonzern will wegen des Ölpreisverfalls im laufenden Jahr rund 30 Prozent weniger investieren als ursprünglich geplant. Auch die Betriebskosten will ExxonMobil senken. Der Ölpreis war in den vergangenen Wochen wegen einer schwachen Nachfrage im Zuge der Corona-Pandemie sowie wegen des Ölpreiskrieges zwischen Russland und Saudi-Arabien eingebrochen.

Die Papiere von Boeing legten zuletzt nur noch um 0,5 Prozent zu, nachdem sie bereits am Montag um knapp 20 Prozent nach oben geschossen waren. Der angeschlagene Luftfahrtriese stoppt aufgrund der Corona-Krise nun auch die Produktion seines Langstreckenjets 787 "Dreamliner" im Bundesstaat South Carolina. Am Sonntagabend erst hatte der Flugzeugbauer bekanntgegeben, die Produktionspause in seinen Fabriken im Bundesstaat Washington auf unbestimmte Zeit zu verlängern.

DER AKTIONÄR bleibt am Ball und berichtet im Laufe des Abends über die weitere Entwicklung an den US-Märkten.

(Mit Material von dpa-AFX)

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