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06.06.2019 Marion Schlegel

Daimler: „Vor Durchbruch beim Autonomen Fahren“

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Daimler

Der neue Daimler-Chef Ola Källenius hat bei seinem ersten öffentlichen Auftritt als Vorstandsvorsitzender die Bedeutung der Digitalisierung und Umweltverträglichkeit für die Autobranche betont. So stehe man etwa vor einem Durchbruch beim Autonomen Fahren, sagte er am Mittwoch bei einer Veranstaltung des Bundesverbands Deutscher Zeitungsverleger in Berlin. Digitalisierung könne dazu beitragen, dass die Zahl der weltweit 1,3 Millionen Verkehrstoten in Zukunft "drastisch" reduziert werden könnte. Auch in der Produktion soll durch Vernetzung und neue Technologien etwa die Effizienz gesteigert werden.

Zudem standen bei seiner Rede auch Umweltaspekte im Vordergrund. Bis 2022 soll die Produktion in Europa CO2-neutral werden. Zudem bekräftigte er das Ziel, dass die gesamte Pkw-Neuwagen-Flotte innerhalb von 20 Jahren CO2-neutral werden solle. Dies werde "unser Business komplett auf den Kopf stellen", sagte Källenius. Daimler investiert derzeit Milliarden in die Elektromobilität. Das erste reine E-Modell ist gerade auf den Markt gekommen, bis 2022 soll jeder Mercedes zumindest teilweise auch mit Strom fahren.

Seit Mai steht der Stuttgarter Autobauer unter Führung des 49 Jahre alten Schweden Källenius. Zuvor war Källenius Entwicklungschef bei Daimler. Mit dem "Projekt Zukunft" hatte Daimler einen umfassenden Konzernumbau angekündigt. So wolle man in der sich wandelnden Branche schneller und flexibler werden. Zum Abschied hatte Ex-Daimler-Chef Dieter Zetsche noch einmal die Notwendigkeit eines strikten Sparkurses betont. "Alles steht auf dem Prüfstand", sagte der 66-Jährige.Der neue Vorstandsvorsitzende Källenius sagte: "Wir müssen noch schwäbischer werden." Er wisse nicht, ob dies bedeute, dass es in Zukunft weniger Mitarbeiter gebe.

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Abwarten!

Anleger können vorerst durchatmen. Die Daimler-Aktie hat sich im Bereich von 45,00 Euro endlich gefangen. Nach unten wartet die nächste Unterstützung erst im Bereich von 43,50 Euro. Das Chartbild hinterlässt erst wieder einen besseren Eindruck, sobald die Daimler-Aktie nach oben den horizontalen Widerstand bei 48,50 Euro und die psychologisch wichtige Marke von 50,00 Euro überwindet. Was den Gesamtmarkt betrifft, so kann noch keine Entwarnung geben werden. Abwarten!

Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die durch die durch die Publikation etwaig resultierende Kursentwicklung profitieren: Daimler.

(Mit Material von dpa-AFX)

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