09.04.2020 Andreas Deutsch

Corona-Profiteur Flir Systems: Kick durch Disney?

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Flir Systems

Die Welt ist ein Dorf. Und dass dies auch große Nachteile mit sich bringt, sieht man daran, wie leicht es das Coronavirus hatte, eine Pandemie auszulösen. Um Schritt für Schritt zur Normalität zurückkehren, plant Walt Disney nun einen ungewöhnlichen Schritt. Das Ziel: mehr Kontrolle und mehr Sicherheit. Das könnte dem AKTIONÄR-Tipp Flir Systems in die Karten spielen.

„Die Menschen brauchen das Gefühl, dass wir ihnen zunehmend Normalität geben können“, so Disney-Aufsichtsratschef Bob Iger im Interview mit Barron’s. Sein Plan: „Genauso wie wir jetzt Taschenkontrollen durchführen, könnten wir am Eingang unserer Themenparks bei den Besuchern Fieber messen.“

Fieber ist ein häufiges Symptom, wenn jemand mit dem Coronavirus infiziert ist.

Schnell und einfach die Temperatur zu messen ist dank der Technik von Flir Systems kein Problem. Die Amerikaner sind ein Hersteller von Infrarotkameras, die sogenannte Wärmebilder (Infrarotbilder) liefern. Diese zeigen selbst kleinste Temperaturunterschiede an.

„Die Infrarot-Thermografie liefert in Echtzeit eine visuelle Karte der verschiedenen Hauttemperaturen“, so das Unternehmen. „Außerdem sind Infrarotkameras hochempfindlich. Unsere Infrarotkameras sind in der Lage, selbst geringe Temperaturunterschiede in der Größenordnung von 0,05 Grad Celsius zu messen.“

Bereits heute beliefert Flir Krankenhäuser, Bahnhöfe oder Behörden mit den Kameras.

Flir Systems (WKN: 917029)

Nicht nur Disneys Bob Iger, auch viele andere Manager und Politiker dürften mit dem Gedanken spielen, die Temperatur von Kunden und Besuchern zu messen. Flir Systems sollte somit verstärkt in den Fokus vieler Börsianer geraten. Die Aktie ist mit einem 2020er-KGV von 15 ein Schnäppchen für einen Tech-Wert mit bemerkenswerten Wachstumsraten. Spekulativ kaufen!