Die Comebacks nach Corona
26.01.2021 Marion Schlegel

Corona-Impfstoffe von Moderna, BioNTech und Astrazeneca: Das sagt die WHO

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MODERNA

Der Corona-Impfstoff der US-Firma Moderna soll nach den Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in zwei Dosen mit einem Intervall von 28 Tagen verabreicht werden. Nur im Notfall sei eine Ausweitung auf bis zu 42 Tagen möglich. Das geht aus den Empfehlungen des Expertenrats zu Impfungen (Sage) hervor, die die WHO am Dienstag veröffentlichte. Der Moderna mRNA-1273-Impfstoff ist wie der Wirkstoff von BioNTech und Pfizer in der EU und mehreren anderen Ländern zugelassen worden. Für BioNTech/Pfizer hatte die WHO eine zweite Impfung nach 21 bis 28 Tagen empfohlen.

MODERNA (WKN: A2N9D9)

Angesichts der Engpässe bei Impfstoffen sprach sich der Rat dagegen aus, Reisende bevorzugt zu impfen. Es gebe noch keine Nachweise, dass die Impfung das Risiko mindere, andere anzustecken. Schwangere und stillende Mütter sollten nur geimpft werden, wenn das Risiko einer Ansteckung, etwa, weil sie im Gesundheitssektor arbeiten, hoch sei. Vorläufige Daten legten nahe, dass die Impfung bei ihnen im Prinzip kein Problem sei, aber es fehlten dazu noch ausführlichere Studien.

Die WHO hat selbst bislang nur dem Impfstoff von BioNTech und Pfizer eine Notfallzulassung erteilt. Das ist die Voraussetzung für den Ankauf und Einsatz von Impfstoffen durch UN-Organisationen. Die WHO sei in regem Austausch mit Moderna und der Zulassungsprozess für deren Produkt sei im Gange, sagte Kate O'Brian, Direktorin der Impfabteilung der WHO. Auch der Impfstoff von Astrazeneca wird bei der WHO bereits geprüft. Für viele Länder, die keine Kapazitäten zur Beurteilung von Impfstoffen haben, ist eine WHO-Notfallzulassung Grundlage für ihren eigenen Regulierungsprozess.

BioNTech (WKN: A2PSR2)

Die Aktien von Moderna haben am Montag einen kräftigen Kurssprung hingelegt, am heutigen Dienstag konsolidiert das Papier nun leicht. Auch BioNTech hatte sich zuletzt stark präsentiert und schnauft heute ebenfalls durch. Die Aktie von Astrazeneca kann hingegen den Aufwärtstrend der vergangenen Tage fortsetzen und leicht zulegen. In dieser Woche steht hier die Entscheidung der EU zur Zulassung des Corona-Impfstoffs von Astrazeneca an. DER AKTIONÄR favorisiert aber insbesondere aus langfristigen Gesichtspunkten weiterhin die Aktien von BioNTech und Moderna.

Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren: BioNTech.

Die Autorin hält unmittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate, die durch die durch die Publikation etwaig resultierende Kursentwicklung profitieren: BioNTech und Moderna.

(Mit Material von dpa-AFX)

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