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Foto: Commerzbank
14.10.2021 Fabian Strebin

Commerzbank: Crash abgesagt

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Commerzbank

Die Commerzbank-Aktien setzen nach dem gestrigen Abverkauf zu einer Gegenbewegung an. Die Aussichten für steigende Erträge durch das positivere Zinsniveau bleiben unverändert gut, die Märkte werden allerdings volatiler. Für die kommenden Quartale könnte die Aktie aber genau die richtige Wahl sein.

Die Widerstandszone zwischen etwa 6,05 und 6,10 Euro wurde erfolgreich getestet. Sie besteht aus alten Verlaufshochs aus den Jahren 2019 und 2021. Derzeit kämpft der Kurs um 6,10 Euro. Steigende Anleiherenditen und eine geldpolitische Wende – auch wenn sie zuerst nur in den USA und Großbritannien erfolgen sollte – dürften die Gewinne bei der Commerzbank sukzessive erhöhen. Kurstreibend sollten auch die Quartalszahlen am 4. November sein.

Commerzbank (WKN: CBK100)

Die Konjunkturerholung dürfte im Winter wieder ins Stocken geraten und die Börsen werden schwankungsanfälliger. Ein derartiges Umfeld hat historisch aber Banktitel mit starker Exponierung gegenüber dem Kreditgeschäft begünstigt. Daher greifen Mutige weiterhin zu den Aktien der Commerzbank, beachten aber den auf 5,00 Euro erhöhten Stopp.

Hinweis auf Interessenkonflikte:

Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren: Commerzbank.

Hinweis auf Interessenkonflikte gemäß § 85 WpHG: Aktien von Commerzbank befinden sich im Aktionär-Depot von DER AKTIONÄR

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