08.03.2019 Florian Söllner

Breaking: Tesla-Shortseller im Streit: Citron sagt BUY und attackiert Mark Spiegel und David Einhorn

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Tesla
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Was wäre die Börse ohne Tesla? Verhält sich Elon Musk einmal still, dann sorgen die Shortseller für Unterhaltung und Gesprächstoff. Vor wenigen Minuten hat sich nun der Ex-Tesla-Shortseller Citron Resarch per Twitter gemeldet. "Wir bleiben long", so die Botschaft. Zwar wirft man Elon Musk einige Verfehlungen vor, doch man lobt ihn gleichzeitig in den höchsten Tönen: "Er hat Tesla zum meistverkauften Oberklasseauto der USA gemacht." Citron erwartet jetzt einen "Rebound der Aktie bis zu 320 Dollar." 

Citron expects $TSLA back to $320. Critics have consistently been proven wrong as Musk has done more this week than most do in a lifetime. Who is the real deal in this argument? Can't wait for new Model S https://t.co/Fn9MwJO3Xn

Eiserne Shortseller kritisieren den Meinungsumschwung von Citron. Doch Andrew Left von Citron schlägt zurück: Der Hedgefonds von David Einhorn habe 2018 satte 34 Prozent verloren, auch Jim Chonas habe die Märkte nicht outperformt. Mark Spiegel sei "nett und smart" aber keiner habe je von ihm gehört, bevor er begonnen habe, Tesla zu hassen. Er verwalte weiterhin nur 10 Millionen Dollar. Spiegel bestätigte dies gerade auf Twitter - und erinnerte Left daran, dass ihn Musk mit einem "betrügerischen" Tweet aus seiner Short-Position gefegt hatte - und macht sich darüber lustig, dass Citron nun Musk positiv darstelle.

Hey, hey who lost millions after getting faked out of his short position in the fraudulent $420 Tweet? That's right, lead plaintiff Andrew Left @CitronResearch But now he says Musk is "the real deal"... Lol!$TSLAQ

Left ist eigentlich ein Short-Seller. Seine Firma Citron-Research hat in den letzten 18 Jahren über 200 Reports herausgebracht. Mit zum Teil vernichteten Urteilen über so manche Firma.

Seitenwechsel
„Es ist eine Revolution, die ich unterschätzt habe“, sagte Left im Oktober 2018 dem Sender Bloomberg TV. Tatsächlich stehe das Unternehmen kurz davor, profitabel zu werden und die Zweifler zu widerlegen. Mittlerweile wissen wir: Das Q4 war stärker als gedacht - doch schon im ersten Quartal 2019 wird wieder ein operativer Verlust von Tesla erwartet.