Nvidia hat am heutigen Dienstag den nächsten Mega-Deal eingetütet und eine strategische Allianz mit dem Halbleiterspezialisten Marvell Technology verkündet. Der KI-Gigant aus Santa Clara untermauert damit seine marktbeherrschende Stellung und sichert sich durch ein massives Investment den direkten Zugriff auf entscheidende Netzwerk-Technologien der nächsten Generation.
Die Nachricht schlug am Markt ein wie eine Bombe: Die Aktie der AKTIONÄR-Altempfehlung Marvell Technology schießt im vorbörslichen US-Handel um knapp zwölfProzent nach oben. Auch Nvidia zieht um rund 1,5 Prozent an. Der Grund: Nvidia investiert satte zwei Milliarden Dollar direkt in Marvell. Doch es geht um weit mehr als nur Geld. Marvell wird offizieller Teil des Nvidia-KI-Ökosystems. Im Zentrum der Partnerschaft steht die Integration von Marvell in die sogenannte „NVIDIA NVLink Fusion“-Plattform.
Diese Allianz löst ein zentrales Problem der Branche: Sie macht es für Kunden erheblich einfacher, maßgeschneiderte KI-Infrastrukturen („Semi-Custom AI“) zu entwerfen, die dennoch voll kompatibel mit dem Goldstandard von Nvidia sind. Marvell steuert hierfür seine Expertise bei speziellen Prozessoren (XPUs) und High-Speed-Networking bei, während Nvidia die passenden CPUs (Vera), Netzwerkkarten (ConnectX) und Switches liefert.
Mehr als nur Chips: Silicon Photonics und 6G im Visier
Die Partnerschaft greift jedoch noch weiter. Die Unternehmen wollen gemeinsam die weltweiten Telekommunikationsnetze in KI-Infrastrukturen transformieren. Stichwort: „NVIDIA Aerial AI-RAN“ für den kommenden 5G- und 6G-Standard. Zudem rückt die Silicon-Photonics-Technologie in den Fokus – ein entscheidender Baustein, um die Datenübertragung zwischen den Chips in Zukunft noch schneller und energieeffizienter zu machen.
Jensen Huang: „Die Welt rast zu den KI-Fabriken“
Nvidia-Chef Jensen Huang ließ in der Pressemitteilung keinen Zweifel an der Tragweite des Deals: „Der Inferenz-Wendepunkt ist erreicht. Die Nachfrage nach Token-Generierung explodiert und die Welt rast förmlich darauf zu, KI-Fabriken zu bauen.“ Gemeinsam mit Marvell wolle man den Kunden die Flexibilität geben, spezialisierte KI-Rechenleistung in extremem Umfang zu realisieren.
Auch Marvell-CEO Matt Murphy betonte die Bedeutung der Kooperation: „Durch die Verbindung unserer Marktführerschaft in den Bereichen optische DSPs, Silicon Photonics und Custom Silicon mit dem Nvidia-Ökosystem ermöglichen wir unseren Kunden den Bau effizienter KI-Infrastrukturen.“
Während Marvell im Zuge des jüngsten Gesamtmarkt-Abverkaufs mit einem zweistelligen Plus ausgestoppt wurde, bleibt Nvidia ein klarer Kauf. Die Aktie ist nicht nur im AKTIONÄR-Depot vertreten, sondern seit 2022 auch Bestandteil des Depot2030. Seit der Aufnahme hat der Kurs um rund 800 Prozent zugelegt. Nur noch heute haben Anleger die Möglichkeit, sich das Jahresabo des zum Depot2030 gehörenden Hot Stock Reports mit 10 Prozent Rabatt zu sichern, um frühzeitig die Gewinner von morgen zu identifizieren.
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Hinweis auf Interessenkonflikte
Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Nvidia.
Nvidia-Aktien befinden sich in einem Real-Depot der Börsenmedien AG.
Heute, 14:58