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15.04.2015 Maximilian Völkl

Borussia Dortmund: Klopp gibt auf – Aktie knickt ein

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Borussia Dortmund

In einer aktuellen Mitteilung hat Borussia Dortmund verkündet, dass Trainer Jürgen Klopp zum 30. Juni 2015 den Verein verlassen wird. Bereits am Morgen hatte die Bild berichtet, dass der ehemalige Erfolgscoach um die Auflösung des bis 2018 laufenden Vertrages gebeten hat. An der Börse kamen die Neuigkeiten zunächst einmal nicht gut an.

Nach der sportlichen Krise gibt es nun also die ersten personellen Konsequenzen. Vor knapp einem Jahr schien es noch undenkbar, dass Klopp und der BVB sich trennen würden. Doch die Seuchensaison 2014/15 mit dem enttäuschenden zehnten Tabellenplatz nach 28 Spieltagen und dem deutlichen Ausscheiden in der Champions League im Achtelfinale gegen Juventus Turin hat den Bundesligaverein und seinen Trainer tief getroffen. Deshalb entsprach die Vereinsspitze um den Vorsitzenden Hans-Joachim Watzke nun dem Wunsch Klopps nach einer vorzeitigen Auflösung.

Umbruch muss her

Als Nachfolger wird derzeit vor allem Thomas Tuchel gehandelt, der ähnlich wie Klopp zuletzt erfolgreich in Mainz gearbeitet hat. Unabhängig vom neuen Coach wird bei Borussia Dortmund in der kommenden Saison nach sieben erfolgreichen Jahren ein großer Umbruch anstehen. Wie es mit Ilkay Gündogan, Mats Hummels und Co. weitergeht, muss sich jedoch in den kommenden Wochen zeigen. Dann wird auch entschieden, ob der BVB zumindest noch das Trostpflaster Europa League erreicht – der möglicherweise entscheidende Platz sieben ist derzeit vier Punkte entfernt. Zudem ist nach dem Einzug ins Halbfinale gegen Bayern München auch der Pokalsieg noch möglich, der ebenfalls zur internationalen Teilnahme berechtigt.

Abwarten

Die Trennung von Jürgen Klopp kommt überraschend. Dementsprechend ist die Reaktion der Anleger in den kommenden Tagen auch schwer einzuschätzen. Zunächst kam die BVB-Aktie am Mittwoch allerdings erwartungsgemäß unter Druck. Vieles wird nun von der Wahl des Nachfolgers abhängen – so würde ein Thomas Tuchel am Markt wahrscheinlich gut ankommen. Neueinsteiger sollten nun jedoch vorerst abwarten und die Entwicklung in den kommenden Tagen beobachten.

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