Der Spezialchemiehersteller Alzchem hat wieder einmal sehr solide Zahlen vorgelegt. So kletterte der Umsatz im ersten Halbjahr "in einem weiterhin herausfordernden Marktumfeld mit geopolitischen Unsicherheiten und einer verhaltenen Industriekonjunktur" um sechs Prozent auf 303,9 Millionen Euro.
Beim EBITDA verbuchte der Konzern einen Zuwachs von 14 Prozent auf 64,5 Millionen Euro. Die EBITDA-Marge verbesserte sich daher von 19,6 auf 21,2 Prozent.
Vorstandschef Andreas Niedermaier zeigte sich mit dem Geschäftsverlauf zufrieden und erklärte: „Das 1. Halbjahr 2026 belegt, dass wir operative Stärke und langfristige Zukunftsinvestitionen erfolgreich miteinander verbinden. Während wir Umsatz und Ergebnis weiter steigern konnten, schaffen wir gleichzeitig die Voraussetzungen für unsere nächste Wachstumsphase. Die neue langfristige Finanzierungsvereinbarung sichert uns den notwendigen Spielraum, um unsere strategischen Projekte konsequent umzusetzen. Dass die beteiligten Banken diesen Kurs mittragen, ist ein klares Zeichen des Vertrauens in die Ertragskraft und Zukunftsfähigkeit unseres Geschäftsmodells.“
Alzchem sieht sich weiter auf einem guten Weg, die selbst gesteckten Ziele zu erreichen und bestätigte daher die Prognose für das Geschäftsjahr 2026.
Die Zahlen von Alzchem konnten sich einmal mehr sehen lassen. Der Spezialchemiekonzern ist breit und strategisch clever aufgestellt. Die Anteilscheine sind aber mittlerweile keine Schnäppchen mehr. Auch charttechnisch betrachtet drängt sich aktuell weder ein Kauf noch ein Verkauf auf. Daher bleibt die Aktie von Alzchem eine solide Halteposition. Der Stoppkurs kann nach wie vor bei 123,00 Euro belassen werden.
Welche Aktien hingegen über deutlich einstellige KGVs verfügen und damit noch günstiger sind als Alzchem vor etwas mehr als zwei Jahren, erfahren Sie hier.
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