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14.08.2015 Maximilian Völkl

BMW-Aktie: Sorgen um China – Kursziel 15 Prozent gesenkt

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Die BMW-Aktie kommt nach wie vor nicht in Schwung. Nach dem Anstieg zu Jahresbeginn sind die Kursgewinne inzwischen beinahe vollständig aufgezehrt. Schwache Absatzzahlen in China drücken weiterhin auf den Kurs. Die spürbare Erholung in Europa hilft der Aktie nicht auf die Sprünge.

Bereits am Mittwoch teilte BMW mit, dass man im Juli weltweit 173.195 Autos ausliefern konnte. Im Vergleich zum Vormonat war dies zwar ein Plus von 5,6 Prozent. Im wichtigen chinesischen Markt knicke der Absatz allerdings um 6,2 Prozent ein. Für Freude sorgt derzeit einzig der Heimatmarkt Europa, in dem ein Verkaufsplus von 11,3 Prozent zu Buche stand. Langfristig wird der gesättigte europäische Markt das Wachstum der Autobauer allerdings nicht aufrecht erhalten können. Auch die Abwertung der chinesischen Währung trifft BMW, Daimler und VW deshalb besonders hart.

Wegen der schwächelnden Wirtschaftsentwicklung in China hat Analyst Max Warburton jüngst sein Kursziel für BMW von 115 auf 100 Euro gesenkt. Das globale Wachstum verlangsame sich. Vor allem der russische und brasilianische Automarkt gäben kräftig nach, und nun sinke zudem die Nachfrage in China, was der wohl entscheidende Faktor für die Profitabilität der Autoindustrie sein dürfte. Mit Blick auf BMW sorgt sich Warburton vor allem um die Margenentwicklung, die bereits im zweiten Quartal nicht mit der Konkurrenz Schritt halten konnte. Seine Einstufung lautet deshalb „Market-Perform“.

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Favorit Daimler

Das Chartbild bei BMW ist spürbar angeschlagen. Seit dem Hoch im März hat die Aktie bereits 30 Prozent verloren. In Zukunft sollten neue Modelle – auch im Zukunftstrend E-Mobility – neues Publikum erschließen. Vor einem Neueinstieg sollte aber eine Trendwende abgewartet werden. Die Aktie bleibt eine Halteposition. Im Autosektor bleibt Daimler der Favorit des AKTIONÄR.

(Mit Material von dpa-AFX)


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Die moderne Portfoliotheorie (MPT) bildet seit über 60 Jahren das Fundament der Finanzanlage. Sie strebt die optimale Zusammenstellung eines Portfolios unter Berücksichtigung des Risikos, des Ertrags und der Anlegerpräferenz an. Im Zuge der Finanzkrise geriet die Theorie unter Beschuss. „Risiko-Ertrags-Analyse“ ist Markowitz’ Antwort auf diese Kritik. Sie soll die „Große Verwirrung“ beseitigen, die seiner Ansicht nach über die Reichweite und die Bedeutung der MPT besteht.

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