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Deutsche Bank mit Zahlen: Investmentbanking dreht auf

Deutsche Bank mit Zahlen: Investmentbanking dreht auf
Foto: testing/Shutterstock
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Fabian Strebin Heute, 07:25 Fabian Strebin
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Heute Morgen hat nun auch die Deutsche Bank ihre Zahlen für das zweite Quartal veröffentlicht. Die Erwartungen waren gering gewesen, aber dem Team um CEO Christian Sewing gelang eine Überraschung. Davon sollen auch die Aktionäre etwas haben.

Kurz und knapp

• Die Deutsche Bank erzielte im zweiten Quartal einen Konzerngewinn von 1,91 Milliarden Euro und übertraf damit die Erwartungen deutlich.
• Besonders stark entwickelte sich die Investmentbank, deren Vorsteuergewinn um fast 60 Prozent auf 1,3 Milliarden Euro stieg.
• Die Bank hält an ihren Ausschüttungszielen fest und plant nach dem laufenden Programm einen weiteren Aktienrückkauf im Wert von 500 Millionen Euro.

Die Deutsche Bank hat im zweiten Quartal dank ihrer Investmentbank überraschend einen Gewinn auf Rekordniveau erzielt. Das Vorsteuerergebnis war mit 2,68 Milliarden Euro nur minimal geringer als im gleichen Zeitraum des Rekordjahres 2007, wie der DAX-Konzern am Mittwoch in Frankfurt mitteilte. Der Konzerngewinn betrug mit 1,91 Milliarden Euro deutlich mehr als die erwarteten 1,67 Milliarden Euro. Die Erträge stiegen um 8,6 Prozent auf 8,48 Milliarden Euro (Prognose: 8,3 Milliarden Euro).

„Zusammen mit unseren bisherigen Rekordergebnissen in diesem Jahr stärken diese Entwicklungen unsere Zuversicht, dass wir unsere Ziele für 2028 übertreffen können“, erklärte Konzernchef Christian Sewing. Der Manager, der die Führung des Geldhauses nach etlichen Krisenjahren im April 2018 übernommen hatte, hat das Ziel ausgegeben, die Eigenkapitalrendite auf mehr als 13 Prozent zu steigern. Im zweiten Quartal lag sie bei elf Prozent. Die Eigenkapitalrendite gibt an, wie effizient Banken das Kapital zur Erzielung von Gewinnen einsetzen.

Im Zeitraum von April bis Juni 2026 ging es besonders stark in der Investmentbank nach oben, die zum Beispiel mit der Finanzierung und Beratung von Unternehmen sowie der Begleitung bei Börsengängen und Wertpapieremissionen Geld verdient: Der Vorsteuergewinn der Sparte stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um fast 60 Prozent auf 1,3 Milliarden Euro. Die Erträge im Geschäft mit Anleihen und Währungen legten auf 2,60 Milliarden Euro zu. Gerechnet hatten die Analysten mit durchschnittlich 2,41 Milliarden Euro.

Dass die Deutsche Bank an ihren Ausschüttungszielen festhält und damit Aktionäre am Unternehmenserfolg beteiligt, schlägt sich in einem neuen Programm zum Rückkauf eigener Aktien nieder. Nach dem Abschluss des laufenden Programms mit einem Volumen von einer Milliarde Euro sollen im zweiten Halbjahr nun eigene Papiere im Wert von 500 Millionen Euro vom Markt genommen werden.

Deutsche Bank (WKN: 514000)

Die Deutsche Bank hat, wie vom AKTIONÄR vermutet, geliefert. Operativ läuft es trotz der Unsicherheit durch den Iran-Krieg gut. Die Ausschüttungen werden weiter erhöht. Investierte Anleger bleiben bei der nach wie vor unterbewerteten Aktie an Bord.

Enthält Material von dpa-AFX

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