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21.09.2021 Nikolas Kessler

Bitcoin weiter schwach, doch die Profis kaufen

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Bitcoin

Nach der Talfahrt am Montag dominieren am Kryptomarkt auch am Dienstagvormittag noch die roten Vorzeichen. Der Bitcoin steht auf 24-Stunden-Sicht gute drei Prozent tiefer und ringt mit der 43.000-Dollar-Marke. Profi-Anleger lassen sich davon aber scheinbar nicht abschrecken und nutzen den Dip zum Einstieg.

Darauf deuten verschiedene Indikatoren hin, die das Branchenportal cointelegraph.com ausgewertet hat. So würden die längerfristigen Bitcoin-Futures nach wie vor mit einem Aufschlag auf die aktuellen Preise am Spotmarkt gehandelt – eine Situation, die als Contango bezeichnet wird. Der annualisierte Aufschlag von sieben Prozent sei neutral bis leicht bullish zu werten.

Auch die Long-to-Short-Ratio an wichtigen Kryptohandelsplätzen könne demnach Aufschluss über die Stimmung der Profi-Anleger geben. Dass sich diese zuletzt – je nach Exchance – mehr oder weniger stark zu Gunsten der Long-Positionen verschoben hat, spreche dafür, dass sie an ihren Positionen festgehalten und diese womöglich sogar zu günstigeren Kursen ausgebaut haben.

Profis bringen ihre Coins in Sicherheit

Unterdessen hat sich trotz der jüngsten Kursverluste ein bullisher Trend der letzten Monate fortgesetzt: So ziehen immer mehr Krypto-Besitzer ihre Bestände von den Kryptobörsen ab, um sie in privaten Wallets zu speichern. Alleine von der Profi-Handelsplattform Coinbase Pro seien nach Daten von cointelegraph.com in den letzten vier Wochen fast 29.000 Bitcoins abgezogen worden.

Das gilt gemeinhin als Indiz, dass die Coins längerfristig gehalten oder zumindest nicht kurzfristig verkauft werden sollen.

Die Sorgen vor einem Kollaps des chinesischen Immobilienkonzerns Evergrande schlagen an den globalen Finanzmärkten hohe Wellen und machen auch vor dem Kryptomarkt nicht halt. Viele Anleger sind wieder in den Risk-off-Modus gegangen und haben auch Bitcoin und Co aus den Portfolios geworden.

Da sich an den fundamentalen Aussichten der digitalen Leitwährung jedoch nichts geändert hat, bleibt DER AKTIONÄR auf lange Sicht positiv gestimmt. Mutigen kann eine Stabilisierung nach dem aktuellen Kursrutsch sogar eine Chance zum vergünstigten Einstieg bieten.

Hinweis auf Interessenskollision:

Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren: Bitcoin.

Autor Nikolas Kessler ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren: Bitcoin.

Aktien oder Derivate, die in diesem Artikel besprochen / genannt werden, befinden sich im "AKTIONÄR Depot" von DER AKTIONÄR.  

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