Bill Gates erklärte am Sonntag, dem 11. Oktober 2026, gegenüber Jake Tapper von CNN, die KI-Technologie sei „gefährlicher als alles andere“ – im Vergleich mit Autos, Flugzeugen oder Drogen. Es stünden „düstere Aussichten“ bevor, sollte die Gesellschaft die Kontrolle darüber verlieren.
Der Software-Tycoon prognostizierte zudem, dass „im Laufe des nächsten Jahres, vor allem im Cyberbereich, viele negative Überraschungen auf uns zukommen werden“, sobald „böse Menschen“ die Sicherheitsvorkehrungen der neuesten Modelle umgehen.
Die eigentliche Gefahr auf kurze Sicht, so sagte er, bestehe nicht darin, dass KI „außer Kontrolle gerät“, sondern darin, dass Kriminelle die Werkzeuge für Erpressung, die Störung des Aktienmarktes oder ähnliche Machenschaften nutzen, für die es bereits bewährte Geschäftsmodelle gibt.
Was meines Erachtens hinzukommt: Der Finanzmarkt ist heute stärker vernetzt als je zuvor. Zudem vertrauen viele Anleger auf die Fähigkeiten von Zentralbanken, Krisen jederzeit abfedern zu können. Parallel hierzu verringern jedoch hohe Schuldenstände von Staaten und Firmen, gemeinsame Investitionsschwerpunkte und zunehmende Abhängigkeiten die Widerstandsfähigkeit des Systems.
In meinem Aktien-Report „Mission Silber: Triumph im Chaos“ ist zu lesen, welche versteckten Bruchkanten neuerdings große Gefahrenpotenziale bergen.
23.10.2026, 19:00
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