Neue Ausgabe: 12 Top-Aktien für Post-Corona-Ära
03.03.2016 Werner Sperber

Bayer: Unbedingt schon mal kaufen

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Trendthema

Die Fachleute des Aktionärsbrief freuen sich über das Rekordjahr 2015 für die Bayer AG. Umsatz und Gewinn sind zwar aufgrund von Firmenkäufen schlecht mit den Vorjahreszahlen zu vergleichen, weisen jedoch jeweils prozentual zweistellige Zuwächse auf. Dieses Wachstum war in allen drei Sparten Gesundheit (Healthcare), Agrar und der Tochterfirma Covestro zu sehen, wobei Healthcare zwei Drittel des Konzerngewinns erwirtschaftete. Der Vorstand rechnet im laufenden Jahr mit einem jeweils prozentual im mittleren einstelligen Bereich zulegenden Erlös und Nettoergebnis. Der Gewinn je Aktie dürfte demnach etwa 7,20 Euro betragen. Da Vorstand Werner Baumann den Vorstandsvorsitzenden Marijn Dekkers zum 1. Mai ablösen wird, dürfte sich das Management mit den Prognosen für das laufende Jahr zurückgehalten haben, um Baumann einen guten Einstand zu ermöglichen. Es ist also durchaus ein Ergebnis von 7,30 bis 7,40 Euro pro Anteil möglich. Das wiederum entspräche einem KGV von vergleichsweise niedrigen 13. Vor einem Jahr war dieses KGV bei gut 18, also 50 Prozent höher. Das rechtfertigt, einen Fuß in die Tür zu stellen und später eventuell nachzukaufen. Der "faire Wert" der Aktie beträgt 125 Euro.

DER AKTIONÄR hält Bayer für einen günstig bewerteten Wachstumsgiganten. Eine ausführliche Einschätzung ist in der Ausgabe 10/2016 von DER AKTIONÄR zu finden. 

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