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01.10.2018 Marion Schlegel

Bayer: Digitalisierung schreitet voran, Donald Trump „treuer Kunde“

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Bayer

Die Digitalisierung gewinnt in immer mehr Bereichen deutlich an Bedeutung. So auch im Agrarsektor. Kein Wunder, dass Bayer und Genedata, ein führender Anbieter fortschrittlicher Software-Lösungen für Forschung und Entwicklung im Life-Science-Bereich, in der vergangenen Woche ihre langfristige Partnerschaft ausgeweitet haben. Genedata unterstütze die Division Crop Science von Bayer bei der Digitalisierung von F&E-Prozessen, hieß es in einer Mitteilung. Die erweiterte Partnerschaft umfasse nun eine Lizenz für die Genedata-Selector-Plattform zur Unterstützung des globalen Entwicklungsprozesses und Datenmanagements von Bayer. Genedata werde Bayer bei der Verarbeitung, Speicherung, Analyse und Bewertung von Genom-Daten für die Entwicklung neuer innovativer Fungizide gegen Schadpilze unterstützen.

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Bayer-Chef kritisiert Umweltschützer

Im Fokus steht derzeit bei Bayer aber weiterhin die umstrittene Übernahme von Monsanto und damit das Pflanzenschutzmittel Glyphosat. Hier hat sich zuletzt der Bayer-Chef Werner Baumann zu Wort gemeldet. Er hat Umweltschützern vorgeworfen, bewusst mit Fehlinformationen zu arbeiten. „Sie nützen die Größe und Prominenz des Produkts für ihr Geschäftsmodell", sagte Baumann der „Bild am Sonntag". Nur so bekämen Umweltschützer die nötige Aufmerksamkeit, um möglichst viele Spenden zu erhalten. Bio-Landbau sei nicht pauschal die nachhaltigere Anbaumethode. Baumann verteidigte das umstrittene Unkrautvernichtungsmittel. Es werde benötigt, um die Menschheit zu ernähren. „Dank Glyphosat werden die Menschen satt", sagte Baumann. Zudem lobte Baumann den US-Präsidenten Donald Trump. Er habe ihn als „einen sehr aufmerksamen, zugewandten und auch sehr gut informierten Gesprächspartner" erlebt. Er sei ein „treuer Kunde von Bayer". Trump nehme täglich Aspirin.

An der Börse wird die Monsanto-Transaktion allerdings weiter nicht begrüßt. Die Aktie hat in den vergangenen Monaten massiv verloren und ist weiter massiv angeschlagen. Anleger, die dem Ratschlag des AKTIONÄR gefolgt sind, die Aktie zu verkaufen, konnten den Ausverkauf in den vergangenen Monaten allerdings beruhigt von der Seitenlinie beobachten. DER AKTIONÄR bleibt weiterhin skeptisch bei dem Wert. Es gibt deutlich bessere Anlagealternativen.

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