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07.10.2014 Marion Schlegel

Bayer-Aktie mit Rücksetzer – ist das die große Kaufchance?

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Die Aktie von Bayer hat nach ihrem großen charttechnischen Ausbruch Mitte September zuletzt etwas korrigiert. Am heutigen Dienstag verliert das Papier rund 1,3 Prozent auf 106,75 Euro. Damit testet die Aktie nun das Ausbruchsniveau. Kann Bayer dieses verteidigen wäre dies ein weiteres positives Signal und absolut trendbestätigend. Zuletzt hatte der Bayer-Konzern mit der Abspaltung der Kunststoffsparte MaterialScience auf sich aufmerksam gemacht. Diese Meldung war die Initialzündung für die Aktie. Derweil haben sich am Dienstag die Analysten der Deutschen Bank positiv geäußert. Die Analysten haben ihre Einstufung für Bayer vor den Quartalszahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 125 Euro belassen. Nachdem der Pharmakonzern zuletzt den Umbau forciert habe, sei bei der Vorlage der Quartalszahlen am 30. Oktober nicht mit großen neuen strategischen Nachrichten zu rechnen, schrieb Analyst Tim Race in einer Branchenstudie vom Dienstag. Das Ergebnis dürfte solide ausfallen. Der deutsche Chemie- und Pharmakonzern habe nach wie vor viele interessante Medikamente in der Entwicklung. Hier hofft der Experte im kommenden Jahr auf positive Nachrichten.

Verstärkung für das Agro-Geschäft
Zuletzt verstärkte sich die Bayer -Agrochemietochter Bayer CropScience zudem ihr Soja-Geschäft mit einem Zukauf. Vom Spezialisten Granar mit Sitz in Paraguay soll das Saatgut-Geschäft übernommen werden. Granar wurde 2001 gegründet und ist auf Saatgut vor allem für Soja spezialisiert, das auf die Bedingungen in subtropischen Regionen angepasst ist. Granar sei in Paraguay und Uruguay breit vertreten und die Präsenz in Brasilien wachse, hieß es. Das Unternehmen habe rund 50 Mitarbeiter. Finanzielle Details wurden nicht genannt.

Attraktives Einstiegsniveau
DER AKTIONÄR sieht den jüngsten Rücksetzer bei Bayer als klare Einstiegschance. Kurzfristige Trader sollten die Position mit einem Stopp knapp unterhalb des Ausbruchsniveaus absichern. Für langfristig agierende Investoren empfiehlt sich eine Absicherung im Bereich von 90 Euro.

(Mit Material von dpa-AFX)

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