Der Chemieriese BASF legt heute seine Zahlen für das zweite Quartal des laufenden Jahres vor. Die wichtigsten Eckdaten hatte der Ludwigshafener Konzern allerdings schon vorab bekanntgegeben. Diesbezüglich ist die Spannung also nicht allzu groß. Indes will das Unternehmen ab August weitere eigene Aktien zurückkaufen.
Das neue Programm habe ein Volumen von bis zu einer Milliarde Euro, teilte der im DAX notierte Konzern am Mittwoch in Ludwigshafen mit. Der Rückkauf eigener Aktien soll bis Ende April 2027 abgeschlossen werden. Es sei Teil des im September 2024 angekündigten Aktienrückkaufs in Höhe von insgesamt vier Milliarden Euro bis Ende 2028. Die zurückgekauften Aktien möchte das Unternehmen einziehen. Damit soll das Grundkapital entsprechend herabgesetzt werden.
BASF hatte im September 2024 angekündigt, von 2025 bis 2028 insgesamt 12,0 Milliarden Euro an die Aktionäre in Form von Dividenden und Aktienrückkäufen auszuschütten. Konkret beabsichtigt BASF, jährlich eine Dividende von mindestens 2,25 Euro je Aktie oder rund 2,0 Milliarden Euro pro Jahr zu zahlen. Insgesamt sollen in den vier Jahren rund 8,0 Milliarden Euro als Dividenden ausgeschüttet und mindestens 4,0 Milliarden Euro in den Rückkauf von eigenen Anteilen gesteckt werden.
Im Zeitraum von November 2025 bis Juni 2026 seien davon bereits Aktien im Wert von rund 1,5 Milliarden Euro zurückgekauft worden.
Der erneute Aktienrückkauf kann durchaus als Zeichen der Stärke in durchaus unsicheren Zeiten gedeutet werden. DER AKTIONÄR ist für BASF langfristig betrachtet optimistisch gestimmt. Allerdings sollte man die Problematik mit dem Niedrigwasser im Rhein sowie die weitere Entwicklung der Weltkonjunktur im Auge behalten. Die Dividendenperle ist aber für langfristig orientierte Anleger weiterhin ein attraktives Investment, das mit einem Stoppkurs bei 39,00 Euro nach unten abgesichert werden sollte.
Hinweis auf Interessenkonflikte
Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: BASF.
Enthält Material von dpa-AFX
Heute, 09:30
Bei Google bevorzugen