Beim weltgrößten Chemiekonzern BASF läuft es aufgrund einiger Sonderfaktoren derzeit weiterhin rund. So wird der DAX-Konzern aus Ludwigshafen nach einem besser als erwarteten dritten Quartal noch einmal optimistischer für das Gesamtjahr. Für 2026 peilt BASF nun ein um Sondereinflüsse bereinigtes Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) von 7,4 bis 7,8 Milliarden Euro an.
Zuletzt hatte der Vorstand um Markus Kamieth 6,9 Milliarden bis 7,7 Milliarden Euro im Visier - nach 6,6 Milliarden Euro im Vorjahr. Analysten rechneten im Schnitt mit einem Anstieg auf 7,6 Milliarden Euro im laufenden Jahr. Bereits im Sommer hatte das Unternehmen, das weiterhin versucht, den kleineren Konkurrenten Evonik zu übernehmen (mehr dazu lesen Sie unter: Evonik: BASF bietet mehr Geld und...), das Ergebnisziel angehoben.
Im dritten Quartal betrug das operative Ergebnis 1,64 Milliarden Euro und übertraf damit deutlich die Erwartungen der Analysten. Im Vorjahreszeitraum hatte BASF hier 1,43 Milliarden Euro ausgewiesen. Zum Zuwachs beigetragen habe der deutliche Ergebnisanstieg im Kerngeschäft, hieß es. Der Umsatz legte im Quartal wegen höherer Preise und Mengen um 14,2 Prozent auf 16,36 Milliarden Euro zu. Unter dem Strich ging der auf die Aktionäre entfallende Gewinn unter anderem wegen Restrukturierungskosten um knapp 10 Prozent auf 155 Millionen Euro zurück.
Derweil soll der freie Finanzmittelzufluss (Free Cashflow) im laufenden Jahr weiterhin zwischen 1,5 und 2,3 Milliarden Euro betragen, nach rund 1,3 Milliarden Euro im Vorjahr. Analysten rechnen im Mittel bereits mit einem Wert am oberen Ende der Spanne. BASF-Vorstandsvorsitzender Dr. Markus Kamieth erklärte: „Diese starke Entwicklung unserer Kerngeschäfte seit Jahresbeginn gibt uns die Zuversicht, die Prognose für das EBITDA vor Sondereinflüssen zu präzisieren und nach oben anzupassen.“
DER AKTIONÄR ist für die Dividendenperle BASF nach wie vor positiv gestimmt. Wer die DAX-Titel im Portfolio hat, bleibt abgesichert mit einem Stoppkurs bei 39,00 Euro weiterhin investiert.
DER AKTIONÄR DAILY Newsletter
Bleiben Sie über die neuesten Entwicklungen bei spannenden Unternehmen und an der Börse auf dem Laufenden. Lesen Sie DER AKTIONÄR DAILY – den täglichen Newsletter von Deutschlands führendem Börsenmagazin. Kostenlos.
Hinweis auf Interessenkonflikte
Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: BASF.
Enthält Material von dpa-AFX
Heute, 07:05
Bei Google bevorzugen