++ Krypto-Zock 2.0 ++
Foto: Börsenmedien AG
22.12.2016 Fabian Strebin

Bank of America: Steigende Dividende dank Trump?

-%
Bank of America

Seit der Wahl von Donald Trump zum nächsten US-Präsidenten sind die amerikanischen Bankaktien durch die Decke gegangen. Mit dabei ist auch die Aktie der Bank of America: Seit der Empfehlung des AKTIONÄR am 22. Juli ist der Wert bereits 66 Prozent im Plus. Ein Ende der Rallye ist allerdings auch 2017 nicht zu erwarten.

Milliarden auf der hohen Kante

Für die Aktie der Bank of Amierca spricht derzeit vor allem die hohe Abhängigkeit der Bank von steigenden Zinsen. Statt zwei Zinserhöhungen hat die Fed für 2017 nun drei Zinsschritte in Aussicht gestellt. Der Konzern selbst rechnet dadurch mit annähernd vier Milliarden Dollar höheren Einnahmen auf der Zinsseite. Doch das ist nur einer der Effekte, der der Bank unter Trump in die Hände spielen dürfte.

Schon im Wahlkampf hat Trump angekündigt, dass er die Regulierung für Banken wieder vereinfachen will. Mit dem Dodd-Frank-Act könnte dann auch die Mitsprache der Fed bei der Ausschüttungspolitik der Banken enden. Die Bank of America hat 15,0 Milliarden Dollar überschüssige Mittel, die sie nach Aussage von CEO Brian Moynihan gerne an die Aktionäre ausschütten würde. Fallen die entsprechenden Vorschriften weg, könnte Moynihan damit die Dividendenrendite von derzeit 1,5 Prozent verdoppeln oder mehr eigene Aktien zurückkaufen.

Rallye geht weiter

Die Aktie der Bank of America hat in den letzten Wochen eine regelrechte Rallye hingelegt. Die Aussichten für die Aktie bleiben aber dank steigender Zinsen in den USA gut. Mit einem KGV von 14 für 2017 ist der Titel nicht günstig, aber immer noch niedriger bewertet als die Peer-Group. Anleger können weiter zukaufen, das Ziel des AKTIONÄR liegt bei 40,00 Euro. Ein Stopp bei 17,00 Euro schützt vor Kursverlusten.

Behandelte Werte

Name Wert Veränderung
Heute in %
Bank of America - €
BANK AMERICA DEP.... - $
BANK AMERICA DEP.... - $

Buchtipp: Kapitalismus und Marktwirtschaft

In diesem bahnbrechenden Buch bietet Jonathan McMillan eine neue Perspektive auf unser Wirtschaftssystem. Er zeigt, dass Kapitalismus und Marktwirtschaft nicht das Gleiche sind, und deckt dabei einen grundlegenden Fehler in unserer Finanzarchitektur auf. Das hat handfeste Konsequenzen – gerade für Europa.

McMillan stellt die Probleme der Eurozone in einen größeren historischen Zusammenhang und entwickelt einen radikalen, aber durchdachten Reformvorschlag. Dabei wird klar: Wer eine freie und demokratische Gesellschaft im 21. Jahrhundert bewahren will, kommt an einer neuen Wirtschaftsordnung nicht vorbei.

Kapitalismus und Marktwirtschaft

Autoren: McMillan, Jonathan
Seitenanzahl: 208
Erscheinungstermin: 18.04.2024
Format: Softcover
ISBN: 978-3-86470-943-2

Jetzt sichern