Die Fachleute von Focus Money erinnern an die durch die Geschäftsbanken verursachte Schuldenkrise zu derem ersten Höhepunkt in den Jahren 2007/2008 auch die Aktienkurse dieser Geschäftsbanken eingebrochen sind. In der Folge hat das US-Notenbanksystem federal reserve system (fed) die Zinsen auf Null gesenkt. Seit Anfang des Jahres 2009 erholt sich die Notierung der Bank of America (BoA) und dieser Aufwärtstrend ist gültig. Für das zweite Quartal des laufenden Jahres wies die BoA mit 5,3 Milliarden Dollar einen mehr als doppelt so hohen Gewinn aus, als ein Jahr zuvor. Dabei profitierte die BoA von bereits stark gestiegenen langfristigen Zinssätzen. Wenn die fed nun tatsächlich die Zinsen anheben würde, wie angedeutet, würden auch die langfristigen Renditen steigen. Außerdem profitiert die BoA von der robusten US-Wirtschaftslage: Die Nachfrage nach Privat- und Firmen-Krediten steigt. Ein Analyst habe gesagt, Finanzwerte seien bei Leitzinserhöhungen so etwas wie der Honigtopf. Aber: Anleger sollten immer daran denken, in den Bilanzen der Banken oder in deren Geschäften mit Derivaten gibt es Risiken. Die Kurs-Gewinn-Verhältnisse für dieses und nächstes Jahr liegen bei 13 und bei 11. Die Dividendenrendite beträgt dabei 1,1 und 1,6 Prozent.
Bank of America: Die Zinswette läuft; Börsenwelt Presseschau I
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