15 Jahre Tim Cook bei Apple gehen zu Ende. Für Anleger war die Ära ein Ausnahmefall. Die Aktie legte seit seinem Amtsantritt um 2.279 Prozent zu. Wer damals 1.000 Euro investiert und die Dividenden reinvestiert hätte, sitzt heute auf einem kleinen Vermögen.
- Aus 1.000 Euro wären ohne Dividenden 23.790 Euro geworden. Mit reinvestierten Dividenden wären daraus 28.410 Euro geworden.
- Die Apple-Aktie stieg seit Cooks Amtsantritt damit auf das rund 24-Fache.
- Apple ist eine laufende AKTIONÄR-Empfehlung
Tim Cook hat bei Apple nicht nur einen schwierigen Job übernommen. Er trat am 24. August 2011 in die Fußstapfen von Steve Jobs. Damals stand die Apple-Aktie splitbereinigt bei 13,35 Dollar. Am vergangenen Freitag, dem 28. August 2026, schloss sie bei 319,90 Dollar. Das entspricht einem Kursplus von 2.279 Prozent.
Aus 1.000 Euro wird ein kleines Vermögen
Für Anleger lässt sich Cooks Erfolg besonders eindrucksvoll an einer einfachen Rechnung ablesen. Wer zum Amtsantritt 1.000 Euro in Apple investiert hätte, hätte heute allein durch die Kursentwicklung 23.790 Euro im Depot.
Noch besser fällt die Bilanz aus, wenn die Dividenden konsequent wieder angelegt wurden. Dann summiert sich die Gesamtperformance laut den vorliegenden Berechnungen auf 2.741 Prozent. Aus den ursprünglich 1.000 Euro wären damit 28.410 Euro geworden. Das entspricht etwas mehr als dem 28-Fachen des ursprünglichen Einsatzes.
Apple ist heute ein anderes Unternehmen
Dabei hat Cook keineswegs einfach nur den Kurs nach oben verwaltet. Apple entwickelte sich unter seiner Führung vom klassischen Gerätehersteller zu einer Plattform mit mehr als 2,5 Milliarden aktiven Geräten.
Besonders wichtig war der Ausbau des Servicegeschäfts. Im Geschäftsjahr 2025 erzielte Apple damit 109,16 Milliarden Dollar Umsatz. Der Bereich kam auf eine Bruttomarge von 75,4 Prozent und war damit deutlich profitabler als das Hardwaregeschäft.
Auch beim Konzernumsatz zeigt sich die Dimension des Wandels. 2011 setzte Apple rund 108 Milliarden Dollar um. Im Geschäftsjahr 2025 waren es 416 Milliarden Dollar. Der Umsatz hat sich damit nahezu vervierfacht.
Jetzt beginnt das nächste Kapitel
Am 31. August 2026 endet Cooks Zeit als Apple-Chef. Ab dem 1. September übernimmt John Ternus, bislang Senior Vice President für das gesamte Hardware-Engineering. Cook wechselt an die Spitze des Verwaltungsrats.
Die Messlatte könnte kaum höher liegen. Aus einem Investment von 1.000 Euro wurden in 15 Jahren fast 24.000 Euro – mit reinvestierten Dividenden sogar mehr als 28.000 Euro. Für Ternus geht es deshalb nicht darum, Cooks Bilanz zu wiederholen. Er muss beweisen, dass Apple auch nach der Ära Cook weiter wachsen kann. Die größten Baustellen liegen dabei unter anderem bei der Künstlichen Intelligenz und der Abhängigkeit von den milliardenschweren Zahlungen von Google.
DER AKTIONÄR traut Ternus zu, diese Herausforderungen zu meistern. Die Apple-Aktie bleibt ein Kauf.
Hinweis auf Interessenkonflikte
Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Apple.
Heute, 16:02
Bei Google bevorzugen