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05.07.2019 Martin Weiß

Amazon: So groß könnte der Prime Day 2019 wirklich werden

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Amazon

Mitte Juli herrscht unter Amazon-Kunden für zwei Tage Ausnahmezustand, dann bläst der E-Commerce-Riese mit dem Prime Day (15/16. Juli) zur globalen Schnäppchenjagd. Klar ist: Alles andere als ein neuer Umsatzrekord würde an der Börse für lange Gesichter sorgen. Doch was wird eigentlich erwartet?

Der Konzern aus Seattle will offenbar auf Nummer Sicher gehen: Gegenüber 2018 wurde die Dauer des diesjährigen Prime Day auf 48 Stunden (von 36 Stunden) um 30 Prozent ausgeweitet. Was die Zahl der Angebote betrifft, gilt mit einer Million hier das Motto: klotzen statt kleckern. Der Prime Day findet in 18 Ländern statt, darunter erstmals in den VAE.

Für Amazon ist der Prime Day in nur vier Jahren zum wichtigsten Umsatzträger geworden, gleich hinter den traditionellen "Feiertagen" Black Friday und Cyber Monday, die sich allerdings über einen Zeitraum von fünf Tagen erstrecken und im Herbst stattfinden.

2018 verkaufte der E-Commerce-Konzern mehr als 100 Millionen Artikel und dass trotz einiger technischer Pannen. 2019 liegt die Messlatte höher, wenngleich das Unternehmen keine Schätzungen abgibt und sich Analysten zu dem Thema aus der Deckung wagen. Kalkulationen von Internet Retailer zufolge erlöste Amazon 2018 rund 4,19 Milliarden Dollar und damit 74 Prozent als 2017.

Legt man das letztjährige Wachstum zugrunde (mit einem Sicherheitspuffer) und berücksichtigt die längere Dauer, dürfte die Wall Street zumindest mit Umsätzen im Bereich um 5,5-6,0 Milliarden Dollar rechnen. Was die positive Einschätzung untermauert: In Umfragen gaben bis zu 75 Prozent der Prime-Kunden – nur die können die Schnäppchen auch kaufen – an, am Prime Day einkaufen zu wollen.

Amazon (WKN: 906866)

Dass Amazons Prime Day 2019 ein Erfolg wird, steht für den AKTIONÄR außer Frage. Die E-Commerce-Maschinerie ist angelaufen und viele Medien berichten bereits jetzt über die vermeintlich besten Schnäppchen. Das bevorstehende Event sollte der Aktie nochmals einen Schub verleihen und Amazon auf ein neues Jahreshoch drücken. Langfristig betrachtet ist die Aktie für Anleger weiterhin atraktiv und bietet jede Menge Potenzial.

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Der Ausbruch von Covid-19 hat Schlafzimmer in Büros verwandelt, Jung gegen Alt ausgespielt und die Kluft zwischen Arm und Reich, Maskenträgern und Maskenhassern vergrößert. Einige Unternehmen, wie Amazon und der Hersteller von Videokonferenzsoftware Zoom, fanden sich unter einer Lawine der Verbrauchernachfrage erdrückt. Andere, wie die Restaurant-, Reise-, Hotel- und Live-Entertainment-Branche, kämpften darum, nicht unter die Räder zu kommen. Die Pandemie war ein Beschleuniger von Trends, die bereits in vollem Gange waren. In „Post Corona“ skizziert Galloway die Konturen der Krise und die Chancen, die vor uns liegen. Galloway kombiniert seinen unverkennbaren Humor und frechen Stil mit messerscharfen Einblicken und bietet Warnung und Hoffnung gleichermaßen.

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