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08.01.2019 Andreas Deutsch

Amazon: Absolute Spitze

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Amazon

Jeff Bezos hat es geschafft: Nach dem katastrophalen vierten Quartal ist Amazon nun das wertvollste Unternehmen der Welt. Am Montag überholte der E-Commerce-Gigant in Sachen Marktkapitalisierung Microsoft. Das Chartbild hat sich deutlich verbessert. Die Analysten sind nach wie vor äußerst bullish für die Aktie.

Amazon ist die Nummer 1. Die Aktie des Bezos-Konzerns legte am Montag um 3,4 Prozent auf 1.629,51 Dollar zu, der Börsenwert kletterte damit auf 796,8 Milliarden Dollar. Das sind genau acht Milliarden Dollar mehr, als der Zweitplatzierte Microsoft derzeit auf die Waage bringt.

Für Amazon-Gründer Jeff Bezos ist dies ohne Frage eine Genugtuung, sah doch so mancher Anleger im schwachen vierten Quartal den Stern von Amazon bereits im Sinkflug. Nach den mauen Zahlen für das dritte Quartal verbuchte die Amazon-Aktie im vierten Quartal die schwächste Performance seit der Finanzkrise.

Das Chartbild der Amazon-Aktie hat sich nun aber deutlich aufgehellt. Der Titel hat mit Schwung die 38-Tage-Linie durchbrochen und nimmt nun Kurs auf die 200-Tage-Linie, die aktuell bei 1.700 Dollar verläuft. Gelingt das Break, wäre dies ein starkes Kaufsignal.

Die große Mehrheit der Analysten sieht bereits jetzt eine sehr gute Einstiegsmöglichkeit. 48 Experten raten zum Kauf, nur zwei sagen „Halten“, einer sagt „Verkaufen“. Durchschnittliches Kurspotenzial: 31,8 Prozent.

Amazon bleibt eine Top-Story

Sollte der Handelsstreit zwischen den USA und China gut ausgehen, wird es sehr wahrscheinlich zu einer Erleichterungsrallye an den Märkten kommen. In diesem Fall könnte Amazon schnell Kurs auf die Rekordmarke bei 2.050,50 Dollar nehmen. DER AKTIONÄR bleibt mittel- bis langfristig klar bullish für die Wachstumsstory Amazon. Ziel: 1.800 Euro, Stopp: 1.200 Euro.

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Der Ausbruch von Covid-19 hat Schlafzimmer in Büros verwandelt, Jung gegen Alt ausgespielt und die Kluft zwischen Arm und Reich, Maskenträgern und Maskenhassern vergrößert. Einige Unternehmen, wie Amazon und der Hersteller von Videokonferenzsoftware Zoom, fanden sich unter einer Lawine der Verbrauchernachfrage erdrückt. Andere, wie die Restaurant-, Reise-, Hotel- und Live-Entertainment-Branche, kämpften darum, nicht unter die Räder zu kommen. Die Pandemie war ein Beschleuniger von Trends, die bereits in vollem Gange waren. In „Post Corona“ skizziert Galloway die Konturen der Krise und die Chancen, die vor uns liegen. Galloway kombiniert seinen unverkennbaren Humor und frechen Stil mit messerscharfen Einblicken und bietet Warnung und Hoffnung gleichermaßen.
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