06.02.2014 Jochen Kauper

Alphaform: 3-D-Aktie geht durch die Decke

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Auf einer Investorenkonferenz am Firmensitz in Feldkirchen bei München räumte Alphaform-Vorstand Thomas Vetter ein, dass für die erforderliche Modernisierung des Maschinenparks rund zehn Millionen Euro nötig sein werden. Groß waren die Hoffnungen, dass Alphaform von der derzeitigen Hysterie rund um den 3-D-Druck endlich gute Zahlen liefern wird. Weit gefehlt. Vor kurzem revidierte Vetter erneut die Prognosen nach unten. Bei Erlösen in Höhe von 26 Millionen Euro fiel der Verlust nun noch deutlicher aus, als bislang erwartet. Statt 1,2 Millionen Euro steckt Alphaform mit 2,5 Millionen Euro in den roten Zahlen. Als Gründe nannte Vetter Preisdruck und Probleme im Vertrieb. Ergebnis: Der Kurs der Aktie ging deutlich in die Knie.

Transformation

Vetter will weg von der Produktion von Prototypen, hin zur Serienfertigung im 3-D-Bereich. Dafür braucht Vetter Geld. Rund zehn Millionen Euro. Eine Kapitalerhöhung kommt für Vetter derzeit aber nicht in Frage. Zwar hat sich der Vorstand die Ausgabe von 2,6 Millionen Aktie bereits genehmigen lassen, der aktuelle Kurs ist Vetter allerdings zu niedrig. Bleibt die Frage, wie der Alphaform-Vorstand dem Kurs der Aktie wieder neuen Schwung verleihen will. Auch gäbe es derzeit Gespräche mit der BayernLB über einen Kredit in einstelliger Millionenhöhe, jedoch liegen die Verhandlungen nach dem schwachen Abschneiden zuletzt auf Eis, so Vetter.