Ein cleverer Schachzug: Die Alphabet-Tochter Google hat einen Teil aus der Insolvenzmasse der gescheiterten Fluglinie Spirit Airlines ersteigert. Dabei geht es nicht um Flugzeuge oder anderes Mobiliar der Pleite-Firma, sondern um einen großen Datenschatz. Damit will Google seine KI trainieren und optimieren.
Das Gebot des Technologieriesen in Höhe von zehn Millionen US-Dollar umfasse laut einer Mitteilung vom 14. August des US-Insolvenzgerichts für den südlichen Bezirk von New York ein riesiges Datenarchiv der ehemaligen Fluggesellschaft, darunter 100 Millionen E-Mails, 500 Millionen Microsoft-Teams-Chats und Aufzeichnungen zur Zusammenarbeit sowie Informationen zum Umsatz, Flugbetrieb, Mitarbeiterproduktivität, Audits und Betrugsfällen, so Bloomberg Law.
Allerdings beinhalte die Ersteigerung der Daten gemäß den Gerichtsunterlagen keine personenbezogenen Daten und keine vertraulichen Materialien wie die 97,5 Millionen Passagierprofile von Spirit oder geschätzte 50,2 Millionen Datensätze im Zusammenhang mit dem Treueprogramm „Free Spirit“.
„Wir haben einen Teil eines Unternehmensdatensatzes von Spirit Airlines erworben, der zur Verbesserung unserer Produkte und KI-Modelle beitragen kann“, erklärte Google laut Bloomberg Law.
Google dürfte hier vor allem das "Training" von Gemini im Auge haben, den KI-Modellen und KI-Anwendungen der Alphabet-Tochter.
Google sichert sich einen enormen Datenschatz für zehn Millionen Dollar, die sich das Unternehmen locker leisten kann. Die Aktie der Muttergesellschaft Alphabet bleibt ein Basisinvestment für langfristig ausgerichtete Anleger.
Daten sind also das neue Gold. Auch im Healthcare-Bereich werden Daten zusehends zu einem unverzichtbaren Bestandteil. Im neuen Aktien-Report "TechBio: Das Beste aus zwei Welten" erfahren Sie, welches Unternehmen Technologie mit Biologie wie kein zweites vereint und auf einen extrem dynamischen Wachstumspfad eingebogen ist. Die Aktie hat Vervielfachungspotenzial.
Heute, 19:22
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