7 Geheimtipps mit Highflyer-Potenzial!
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21.05.2019 Thomas Bergmann

Allianz zapft Datenbank an

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Allianz

Allianz X, die digitale Investment-Einheit des Münchner Versicherers, hat erstmals ein Unternehmen vollständig erworben. Es handelt sich hierbei um das Online-Portal Finanzen.de, das Versicherungsvermittler und Interessenten zusammenbringt. Die Allianz dürfte ihrerseits an den Kundendaten interessiert sein.

Die Allianz hat am Montag einen Bericht der Süddeutsche Zeitung bestätigt, dass man Finanzen.de vom Finanzinvestor Eli Global übernimmt. Finanzen.de sei ein führender europäischer B2B-Online-Marktplatz, um hochwertige Kundenkontakte im Bereich Versicherungs- und Finanzprodukte zu gewinnen, heißt es bei der Allianz. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Kaufpreis von über 100 Millionen Euro?

Dem Bericht zufolge beschäftigt Finanzen.de 130 Mitarbeiter und rechnet für 2019 mit einem Umsatz von 50 Millionen Euro. Angesichts der Umsatzzahlen des Portals sei aber von mehr als 100 Millionen Euro auszugehen.

Für die Allianz sind vor allem die Kundenkontakte interessant, die der Versicherer nur dann nutzen darf, wenn Finanzen.de zum Konzern gehört.

Cleverer Schachzug

Auf den ersten Blick erscheint der Deal clever. Ein finales Statement lässt sich jedoch erst bei Vorliegen aller finanziellen Details abgeben. Grundsätzlich bleibt die Allianz-Aktie ein Top-Investment auf dem deutschen Kurszettel.

Hinweis auf mögliche Interessenskonflikte:

Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die durch die durch die Publikation etwaig resultierende Kursentwicklung profitieren: Allianz.

Buchtipp: University of Berkshire Hathaway

Wenn Warren Buffett und Charlie Munger zur Berkshire-Hathaway-Hauptversammlung bitten, hört die gesamte Finanzwelt gebannt zu. Zehntausende pilgern zu dem jährlich stattfindenden Happening. Dort erklären Buffett und Munger ihre Investmententscheidungen, äußern sich zur weltwirtschaftlichen Lage und geben intime Einblicke in ein Denken, das Buffett zum größten Investor aller Zeiten gemacht hat. Daniel Pecaut und Corey Wrenn haben quasi stellvertretend für ihre Leser regelmäßig die Aktionärstreffen beim „Orakel von Omaha“ besucht und mitgeschrieben. „University of Berkshire Hathaway“ ist das Skript von 20 Jahren Omaha. Die Autoren zitieren die wichtigsten Aussagen der Investment-Gurus, ordnen ein und erklären Hintergründe. Ein geniales „Tagebuch“ für alle Buffett- und Munger-Fans und ein unverzichtbarer Ratgeber für alle Value-Investoren.

Autoren: Pecaut, Daniel Wrenn, Corey
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