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23.06.2020 Thomas Bergmann

Allianz: Mit dieser Dividende ist für 2020 zu rechnen

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Allianz

"2020 wird kein Rekordjahr für die Versicherungsbranche", sagte Allianz-Chef Oliver Bäte vor Wochen. Immer noch ist der Top-Manager auch eine Prognose für das laufende Geschäftsjahr schuldig, nachdem er sie Ende April wegen der Coronakrise kassiert hatte.  Kein Wunder, dass viele Anleger mit einer deutlich niedrigeren Dividende für 2020 rechnen. Doch kommt es wirklich so?

Allianz (WKN: 840400)

Neben Kapitalausstattung, Marktstellung und Nachhaltigkeit ist die Dividende eines der wichtigsten Kaufargumente für die Allianz-Aktie. Für das abgelaufene Geschäftsjahr schüttete der Münchner Versicherer trotz Bedenken der europäischen Aufseher 9,60 Euro pro Aktie aus. Auf das aktuelle Kursniveau bezogen ist das eine Rendite von 5,3 Prozent.

Die Gewinnwarnung Ende April hat natürlich viele Anleger verunsichert. Wird die Allianz dieses Niveau beibehalten können oder muss man mit einem deutlichen Rückgang rechnen? Ursprünglich wollte Bäte einen operativen Gewinn zwischen 11,5 und 12,5 Milliarden Euro erreichen. Doch nach 2,3 Milliarden Euro im ersten Quartal sei dieses Ziel außer Reichweite.

Ein Blick auf die Schätzungen der Analysten beruhigt. Denn demnach wird alles nicht ganz so schlimm wie befürchtet und der Nachsteuergewinn wohl lediglich um 15 bis 20 Prozent zurückgehen. Die Konsensusschätzungen liegen bei etwa 15,50 (2019: 18,83) Euro pro Aktie.

Entsprechend zuversichtlich äußern sich die Allianz-Experten zur Dividende. Der Median von zehn Schätzungen liegt laut Bloomberg bei 9,60 Euro und damit auf dem Niveau des Vorjahres. Der Durchschnitt beziffert sich auf 9,69 Euro.

Mancher Analyst erwartet sogar eine leicht höhere Ausschüttung von 10,00 Euro.

Für die Bäte ist eine mindestens konstante Dividende wahrscheinlich ebenso wichtig wie für die Aktionäre. Er wird daher alles daran setzen, zumindest 9,60 Euro pro Aktie auszuschütten. Hexen kann Bäte natürlich nicht, aber zur Not dürfte er die Ausschüttungsquote erhöhen. Es gibt also keinen Grund, die Aktie zu verkaufen.

Hinweis auf mögliche Interessenskonflikte:

Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die durch die durch die Publikation etwaig resultierende Kursentwicklung profitieren: Allianz.

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