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Allianz: Anlagestory intakt

Allianz: Anlagestory intakt
Foto: Jean Luc Ichard/iStockphoto
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Michael Herrmann 18.07.2024, 14:33 Michael Herrmann

Die Allianz sorgte gestern mit einer Milliardenübernahme für Aufsehen. Die Aktie reagierte kaum auf die Meldung zur Mehrheitsübernahme des asiatischen Versicherers Income Insurance. Dafür gibt es mittlerweile eine erste Reaktion aus dem Lager der Analysten. Jefferies sieht die Anlagestory der Allianz weiter intakt.

Die Allianz hat gestern offiziell bestätigt, dass der Versicherer die Mehrheit an Income Insurance übernehmen will. Das lassen sich die Münchner rund 1,5 Milliarden Euro kosten. Durch die geplante Übernahme steigt die Allianz vom neunt- zum viertgrößten Schaden- und Unfallversicherer in Asien auf.

Income Insurance ist einer der vier als systemrelevanten Versicherer Singapurs. Die Allianz rechnet damit, dass der Deals im vierten Quartal 2024 oder im ersten Quartal 2025 abgeschlossen sein wird. Anleger reagierten kaum auf den Deal. Die Aktie notiert unverändert knapp oberhalb von 260 Euro.

Das Analysehaus Jefferies hat derweil die Einstufung für die Allianz-Aktie auf „Buy“ belassen. Nach der News zur Mehrheitsbeteiligung in Singapur gibt Analyst Philip Kett weiter ein Kursziel von 310 Euro aus. Im Vergleich zum aktuellen Kursniveau sieht er damit weiterhin ein ordentliches Aufwärtspotenzial von fast 20 Prozent.

Der Zukauf sei eine risikoarme Möglichkeit, die Reichweite und Schlagkraft der deutschen Assekuranz im wachstumsstarken asiatisch-pazifischen Markt erheblich zu verbessern. An der Anlagestory des Versicherungskonzerns ändere der Deal in Singapur nichts.

Allianz (WKN: 840400)

DER AKTIONÄR hat den Deal in Singapur bereits gestern begrüßt. Er ändert die grundlegende Anlagestory tatsächlich nicht, sondern bestätigt vielmehr, dass der Versicherer konsequent an einer weiteren Optimierung des Portfolios arbeitet. Die aktuelle Seitwärtsbewegung können Anleger daher in Ruhe verfolgen. Die Allianz-Aktie bleibt ein Kauf.

Hinweis auf Interessenkonflikte
Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Allianz.

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