Zwei Personalentscheidungen, zwei wichtige Baustellen, eine klare Stoßrichtung: Die Allianz stellt sich bei Allianz Partners und Allianz Direct personell neu auf. Für Anleger bleibt die Lage attraktiv – auch mit Blick auf das verbesserte Chartbild des DAX-Schwergewichts und Dividendenlieblings.
Die Allianz hat personelle Veränderungen in zwei zentralen Wachstumsbereichen bekannt gegeben. Betroffen sind die Führungsteams von Allianz Partners und Allianz Direct. Mit den Neubesetzungen will der Versicherungsriese das Reisegeschäft weiter ausbauen und zugleich die Weiterentwicklung der paneuropäischen Direktversicherungsplattform vorantreiben.
Zum 15. April 2026 soll Phil Hoffman – vorbehaltlich der behördlichen Genehmigung – Chief Officer Travel und Mitglied des Vorstands von Allianz Partners werden. In seiner neuen Funktion berichtet er an CEO Tomas Kunzmann und übernimmt die Verantwortung für den weiteren Ausbau des Reisegeschäfts.
Hoffman bringt dafür viel Allianz-Erfahrung mit. Seit rund zwei Jahrzehnten war er in verschiedenen Funktionen innerhalb des Konzerns tätig – unter anderem im internationalen Versicherungsgeschäft, im Asset Management sowie im Bereich Group Planning & Controlling. Seit 2019 fungiert er als CFO von Allianz Direct.
Seine Nachfolge bei Allianz Direct tritt Violeta Schaub an. Auch sie soll zum 15. April 2026 – vorbehaltlich der behördlichen Genehmigung – CFO und Mitglied des Vorstands werden. Sie berichtet künftig an CEO Philipp Kroetz. Schaub ist seit 2024 Chief Risk Officer von Allianz Partners und verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung im Finanzdienstleistungssektor. Zu ihren Schwerpunkten zählen Risikomanagement, Aktuariat und M&A.
Vor ihrem Wechsel zu Allianz Partners hatte sie bereits mehrere Führungspositionen innerhalb der Allianz inne – darunter verschiedene Rollen als Chief Risk Officer sowie eine Tätigkeit im Bereich Group M&A bei Allianz SE. Die Allianz setzt damit auch bei Allianz Direct auf eine erfahrene interne Lösung mit tiefem Verständnis für Strukturen, Prozesse und strategische Prioritäten des Konzerns.
Die Personalien zeigen: Allianz Partners und Allianz Direct bleiben eng miteinander verzahnt. Der Konzern will in beiden Einheiten weiteres Wachstum erschließen und setzt dafür gezielt auf Führungskräfte, die sowohl international erfahren sind als auch die internen Abläufe genau kennen. Gerade das Reisegeschäft und die paneuropäische Plattform zählen zu den Bereichen, in denen sich die Allianz zusätzliches Potenzial verspricht.
Das Chartbild der Allianz hat sich unterdessen spürbar aufgehellt. Der GD100 wurde am Mittwoch wieder klar überwunden, als nächste Hürden warten der Bereich um 378,50 Euro sowie die Marke von 382,20 Euro. Auf der Unterseite bleibt die Zone um 365 Euro die entscheidende Unterstützung. Solange die Aktie diesen Bereich verteidigt, bleibt das aufgehellte Chartbild intakt.
Die Allianz setzt in zwei wichtigen Wachstumsfeldern auf erfahrene interne Kräfte und sendet damit ein konstruktives Signal. Zusammen mit dem verbesserten Chartbild spricht das weiter für die Aktie. Der Titel bleibt attraktiv, insbesondere für Dividendenanleger. Fünf weitere erstklassige Dividenden-Aktien gibt es in der brandneuen Ausgabe von DER AKTIONÄR (16/25) – hier direkt als E-Paper.
Hinweis auf Interessenkonflikte
Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Allianz.
Heute, 14:47