20.05.2019 Michael Schröder

AKTIONÄR-Top-Tipp Sixt: Diesel oder Elektroauto? Die Antwort ist eindeutig!

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Sixt
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Der Fuhrpark von Sixt umfasst weltweit rund 270.000 Autos. Fast alle Fahrzeuge stammen von BMW, Daimler und dem Volkswagen-Konzern. Der Mobilitätsdienstleister gehört damit zu den wichtigsten Kunden der heimischen Autoindustrie. Alternative Antriebsformen wie der Elektroantrieb spielen dabei nur eine untergeordnete Rolle. Der klassiche Diesel bleibt der Platzhirsch - trotz aller negativer Schlagzeilen in der jüngsten Vergangenheit.

Rund 40 Prozent der Vermietfahrzeuge werden bei Sixt von mit einem Dieselmotor angetrieben. Vor allem Firmenkunden bestellen den im Vergleich zum Benziner kostengünstigen Motor.

Die Elektromobilität spielt bei Sixt derzeit noch keine wesentliche Rolle. „Die Kundennachfrage nach E-Autos ist im Augenblick nicht da“, heißt es aus der Firmenzentrale. Elelktroautos sind in der Autovermietung mit kilometerlangen Fahrten nur bedingt einsetzbar. Die Fahrzeuge werden in der Regel im Schnitt für zweieinhalb Tage angemietet – und dem Kunden ist dabei vor allem die Reichweite wichtig.

Aufgrund der kürzeren Anmietdauer sieht das Verhältnis beim Carsharing in den Großstädten anders aus. Hier machen E-Autos rund 15 Prozent der Flotte aus. Runde ein Drittel der Kunden fragen aktiv nach Elektroautos.

Ungeachtet der Antriebsform brummt der Wachstumsmotor bei Sixt. Die schrittweise Implementierung des Leistungsangebots von Sixt ONE wird das laufende Geschäftsjahr aber noch beeinflussen. 2019 soll der operative Konzernumsatz weiter deutlich steigen. Beim Gewinn tritt der Firmenlenker dagegen etwas auf die Bremse – und erwartet nur ein stabiles Ergebnis vor Steuern. Doch wer Sixt kennt, der weiß, dass er in der Regel bewusst konservativ plant. Mittelfristig dürfte der Konzern zudem wieder auf die Überholspur wechseln.

Der Aufwärtstrend ist weiter intakt. Die Aktie dürfte daher schon bald über die psychologisch wichtige 100-Euro-Marke steigen. DER AKTIONÄR spekuliert im Real-Depot weiter mit Aktie und Hebel-Zertifikat auf steigende Kurse. Der Turbo-Call im Depot notiert knapp 1.200 Prozent im Plus.

Das Real-Depot versucht durch kurz- und mittelfristige Investitionen in aussichtsreiche Aktien zum Erfolg zu kommen. Dabei stehen Trading-Chancen aus charttechnischer Sicht, aufgrund von positivem Newsflow oder anderen Sondersituationen im Fokus. Für zusätzliches Potenzial sorgt der Handel mit Hebelprodukten. Deshalb richtet sich das Depot vor allem an spekulativ orientierte Anleger

Hinweis nach §34 WPHG zur Begründung möglicher Interessenkonflikte: Aktien oder Derivate, die in diesem Artikel besprochen / genannt werden, befinden sich im "Real-Depot" von DER AKTIONÄR.