02.04.2019 Michael Schröder

AKTIONÄR Top-Tipp Schaltbau: Das sieht jetzt richtig gut aus - Megatrends im Fokus

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Schaltbau
Trendthema

Schaltbau hat sich wieder wettbewerbsfähiger aufgestellt. Die Gesellschaft dürfte durch den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs und der Verlagerung des Fernverkehrs auf die Schiene sowie der Investitionsoffensive des Finanzministeriums profitieren. Kann die Gesellschaft dann noch erfolgreich auf der Smart-City-Welle mitschwimmen und dabei die Margen wie geplant nachhaltig steigern, sollte der Top-Tipp Schaltbau Holding (Ausgabe 10/2019) seine noch junge Aufwärtsbewegung nachhaltig fortsetzen. 

Schaltbau hat sich im abgelaufenen Jahr 2018 wie erwartet operativ weiter positiv entwickelt. „2018 haben wir erhebliche weitere Fortschritte auf dem Weg hin zu neuer und nachhaltiger Stärke gemacht. Neben guten operativen Fortschritten haben wir unsere Altlasten bilanziell nahezu vollständig bereinigt“, so Vorstand Dr. Albrecht Köhler.

Damit kann sich die Gesellschaft auf die künftige Entwicklung konzentrieren: „Die Investitionsbereitschaft der Verkehrsträger steigt, und das Geschäft mit Türsystemen für Schienen-und Straßenfahrzeuge belebt sich merklich“, so der Vorstand. „Der steigende Einsatz von dezentralen Energiekonzepten, Energiespeichersystemen und smarter Netzsteuerung für Zukunftsbranchen wie New Energy, E-Mobility, DC-Industry und Smart Building sorgt dafür, dass sich zudem überdurchschnittliches Wachstum im Geschäft mit Komponenten für Gleichstromschalt- und –ladetechnik zeigen sollte“, führt der Firmenlenker aus.

Die Gesellschaft geht daher von einer weiter positiven Geschäftsentwicklung aus. Dank weiterer Fortschritte bei der Gestaltung von kostenoptimierten Produktionsstrukturen und Logistikprozessen erwartet der Vorstand für das laufende Jahr ohne die beiden zum Verkauf gestellten Unternehmen Sepsa und Alte einen Umsatz in Höhe von 480 bis 500 Millionen Euro bei einer EBIT-Marge vor Sondereffekten von etwa fünf bis sechs Prozent. Damit könnte am Ende im besten Fall ein EBIT von 30 Millionen Euro zu Buche stehen. Mit einem Gewinn je Aktie von rund 1,50 Euro würde deutlich der Sprung in die Gewinnzone gelingen.

Die Richtung stimmt: Der Vorstand will schnell wieder zurück zu alter Stärke und seinen historischen Margen. Von 2010 bis 2014 lagen diese zwischen sieben und neun Prozent. Der nächste Schritt in diese Richtung ist gemacht. Im laufenden Jahr sollte Schaltbau den historischen Margen ein Stück näher kommen und auch unter dem Strich wieder gutes Geld verdienen. Neben dem Ausbau der Aktivitäten im Bereich der neuen Zukunftstechnologien samt dezentraler Energiekonzepte und einer weiteren Belebung des Geschäfts mit Türsystemen sollten kostenoptimierte Produktionsstrukturen, verbesserte Einkaufskonditionen und Logistikprozesse mit dazu beitragen, dass sich dieser Trend auch in den kommenden Jahren fortsetzt. Das sollte sich dann auch in weiter steigenden Kursen wieder spiegeln. DER AKTIONÄR spekuliert im Real-Depot auf dieses Szenario.

Das Real-Depot versucht durch kurz- und mittelfristige Investitionen in aussichtsreiche Aktien zum Erfolg zu kommen. Dabei stehen Trading-Chancen aus charttechnischer Sicht, aufgrund von positivem Newsflow oder anderen Sondersituationen im Fokus. Für zusätzliches Potenzial sorgt der Handel mit Hebelprodukten. Deshalb richtet sich das Depot vor allem an spekulativ orientierte Anleger

Hinweis nach §34 WPHG zur Begründung möglicher Interessenkonflikte: Aktien oder Derivate, die in diesem Artikel besprochen / genannt werden, befinden sich im "Real-Depot" von DER AKTIONÄR.