11.09.2019 Michael Schröder

AKTIONÄR Top-Tipp Helma Eigenheimbau: 50%-Chance für Anleger mit Weitblick

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Helma Eigenheimbau
Trendthema

Helma Eigenheimbau ist nach zwei Gewinnwarnungen und dem rückläufigen Umsatz im Vorjahr operativ wieder gut unterwegs. Die Aktie konnte sich nach den Halbjahreszahlen bereits wieder von ihren Tiefstständen lösen. Derzeit konsolidieren die Papiere an der charttechnisch wichtigen 40-Euro-Marke. Es gibt eine Reihe von Gründen, warum der Startschuss für eine Trendfortsetzung schon bald fallen dürfte.

Helma Eigenheimbau ist wieder auf Kurs: Die Umsätze stiegen im ersten Halbjahr um 14 Prozent auf 110 Millionen Euro. Das Ergebnis vor Steuern legte um 6,2 Prozent auf knapp 7,5 Millionen Euro zu. Damit hat der Baudienstleister das starke Umsatzniveau von 2017 wieder erreicht – ist aber noch profitabler als vor zwei Jahren.

Besonders interessant: Die Gesellschaft hat massiv in Grundstücke in den Speckgürteln von Ballungsgebieten und Ferienregionen investiert. Mittlerweile verfügt Helma über gesicherte Grundstücke für den Bau von über 3.300 Einheiten. Daraus resultiert ein Potenzial von 1,37 Milliarden Euro, welches in den nächsten fünf bis sieben Jahren realisiert werden soll.

Umgerechnet ergibt sich ein Volumen von 196 Millionen Euro pro Jahr im Bauträgerbereich. Dazu kommen Baudienstleistungen (hier werden keine Grundstücke benötigt) von rund 100 Millionen Euro pro Jahr. Da­raus ergibt sich ein jährliches Umsatzpotenzial von rund 300 Millionen Euro bei einem Börsenwert von 158 Millionen Euro. Dazu gibt es dank vorwiegend margenstarker Umsätze die berechtigte Aussicht auf nachhaltig steigende Gewinne.

Helma Eigenheimbau (WKN: A0EQ57)

Kein Wunder, dass Vorstand Gerrit Janssen ein „Missverhältnis zwischen Aktienkurs und operativer Lage“ sieht und mittelfristig wieder Kurse um 60 Euro anvisiert. Noch hängt die Aktie an der 40-Euro-Marke fest. Die Wahrscheinlichkeit, dass sich das schon bald ändert, ist groß. Anleger mit Weitblick können daher wieder auf die Helma-Aktie bauen.

Hinweis nach §34 WPHG zur Begründung möglicher Interessenkonflikte: Akien oder Derivate, die in diesem Artikel besprochen / genannt werden, befinden sich im "Real-Depot" von DER AKTIONÄR.