Einstiegschance – bei diesen 11 Top-Aktien
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31.01.2022 Michael Schröder

AKTIONÄR-Tipp im Fokus: Fulminantes Ende der Korrektur - Hintergründe und Ziele!

Nach einem Rekordjahr hat der Softwareanbieter ATOSS Software seine Prognosen für das laufende Jahr und darüber hinaus angehoben. Angesichts der guten Positionierung und der wachsenden Nachfrage nach dem Cloudangebot der Münchner dürfte die Aktie nach der jüngsten Korrektur bei mittel- und langfristig orientierten Anleger wieder ganz oben auf der Wachtlist stehen.

ATOSS Software ist auf die Entwicklung und den Vertrieb von Anwendungssoftware im Bereich des strategischen Managements von Arbeit und Zeit spezialisiert. Gerade in Zeiten wie diesen sind Lösungen zur bedarfsoptimierten Personaleinsatzplanung, insbesondere zur Steuerung von Kurzarbeit, Arbeitszeitreduktion und -flexibilisierung, entscheidend.

ATOSS hat die passende Lösung - in der Cloud oder On Premises. Bei Letzterem hat der Lizenznehmer die vollständige Kontrolle über seine Daten und betreibt die Software auf eigenen oder gemieteten Servern. ATOSS hilft den Unternehmen mit ihrem Produktangebot hochflexibler Instrumente Steuerungsaufwände transparent, effizient und zeitnah umzusetzen. Hierdurch wird die Kosteneffizienz und Wettbewerbsfähigkeit im Rahmen der sich abzeichnenden Rezession gestärkt.

„Das Thema Workforce Management ist aus der professionellen Unternehmenssteuerung nicht mehr wegzudenken und gewinnt durch den hohen Digitalisierungsrückstand in Unternehmen und öffentlicher Verwaltung weiterhin enorme Bedeutung“, heißt es aus der ATOSS-Firmenzentrale in der Rosenheimer Straße in München.

Sie interessieren sich für die Welt der heimischen Nebenwerte? Mit den kostenlosen Real-Depot News können Sie sich unverbindlich ein Bild von den vielseitigen Anlagemöglichkeiten im Small-Cap-Bereich machen. AKTIONÄR-Redakteur Michael Schröder schreibt Ihnen seine Einschätzung zu interessanten Investmentideen und aussichtsreichen Nebenwerten.

Die große Resonanz des Cloudangebots spiegelt sich besonders deutlich in den beeindruckenden Zahlen zur Auftragslage wieder. Die jährlich wiederkehrenden Umsätze (Annual Recurring Revenue - kurz: ARR) stiegen um 77 Prozent auf 23,5 Millionen Euro. Der Anteil der Auftragseingänge für Cloud & Subskriptionen an den gesamten Auftragseingängen für Software ist von 42 auf 68 Euro geklettert. In Summe verbesserte die Gesellschaft den normalisierten Wert ihrer Gesamtsoftwarelizenzauftragseingänge um 28 Prozent 38,2 Millionen Euro.

Das wirkt sich im Rahmen des Cloud Geschäftsmodels kurz- und mittelfristig positiv auf die Geschäftsentwicklung aus. Dank der starken Auftragslage soll der Umsatz im laufenden Jahr auf 110 Millionen Euro steigen. Zuvor hatte ATOSS 106 Millionen Euro angepeilt. Dabei rechnet der Vorstand weiterhin mit einer Marge von 25 Prozent.

Im vergangenen Jahr steigerte ATOSS seinen Umsatz laut vorläufiger Zahlen um rund 13 Prozent auf 97,1 Millionen Euro. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) stieg nur um vier Prozent auf 27,2 Millionen Euro, was der Konzern mit hohen Kosten für Investitionen begründet. Die EBIT-Marge sank von 30,4 auf 28 Prozent.

Dank der hohen Stabilität des Geschäftsmodells durch den steigenden Anteil wiederkehrender Umsätze im Rahmen der Cloud-Transformation dürfte ATOSS Software seinen Wachstumskurs fortschreiben. Die mittelfristige Prognose wurde daher um je einen Prozentpunkt auf ein jährliches Umsatzplus von 13 bis 17 Prozent bis 2025 angehoben.

ATOSS Software (WKN: 510440)

Zum Jahreswechsel notierte die Aktie des Workforce-Management-Spezialisten noch jenseits der 200-Euro-Marke. Im Rahmen der Tech-Korrektur bei DAX und Co rutschte die mit einem zweistelligen KUV recht hoch bewertete Aktie bis unter 160 Euro ab. Angesichts der unverändert guten Aussichten dürften die Papiere die 200-Euro-Marke aber schon bald wieder ins Visier nehmen. Schwache Tagen bleiben Kauftage!