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31.01.2022 Michael Schröder

Varta: Analysten, Shortseller und Vorstand halten sich bedeckt - was macht die Aktie?

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Varta

Vor einem Jahr markierte die Varta-Aktie ein Allzeithoch bei 181,30 Euro. Ein Short Squeeze brachte die Bären damals ordentlich in Bedrängnis. Danach kehrte aber recht schnell wieder Ruhe ein – im Kursverlauf und auch bei den Shortsellern. Ein Jahr nach dem Rekordhoch notiert die Aktie rund 45 Prozent tiefer und arbeitet an der Rückeroberung einer ehemaligen Unterstützungszone.

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Vor wenigen Tagen ist die Varta-Aktie unter die massive Unterstützungszone zwischen 99 und 105 Euro gerutscht. Im Tief fiel der Kurs sogar bis auf bei 87,30 Euro zurück. Die Gegenbewegung bei DAX und Co sowie die guten Zahlen von Apple - steigende Absätze der drahtlosen Premium-Kopfhörer (AirPods) des US-Konzerns wirken sich in der Regel auch positiv auf den Batteriehersteller aus - haben in der vergangenen Woche für die nötigen Impulse gesorgt.

Varta (WKN: A0TGJ5)

Neuigkeiten sind weiter Mangelware – sowohl vom Unternehmen, als auch von Seiten der Analysten. Bei den Shortsellern herrscht ebenfalls Funkstille. Lag die Short-Quote bei Varta Anfang 2021 noch bei 9,8 Prozent, ist diese nach einem zwischenzeitlichen Wert von null wieder auf knapp drei Prozent gestiegen.

Das Fazit hat Bestand: Die mittel- und langfristigen Aussichten sind unverändert gut. Kurzfristig ist die Aktie aber angeschlagen. Für eine schnelle Rückeroberung der ehemaligen Unterstützungszone zwischen 99 und 105 Euro braucht es eine nachhaltige Beruhigung am Gesamtmarkt und weitere Details zur operativen Entwicklung des Batterieherstellers. DER AKTIONÄR bleibt am Ball.

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