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Airbus: Massiver Gewinneinbruch im ersten Quartal, aber …

Airbus: Massiver Gewinneinbruch im ersten Quartal, aber …
Foto: Shutterstock
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Marion Schlegel 29.04.2020, 07:12 Marion Schlegel

Die Corona-Krise und Sonderabschreibungen haben den Luftfahrt- und Rüstungskonzern Airbus im ersten Quartal in die roten Zahlen gerissen. Unter dem Strich stand ein Verlust von 481 Millionen Euro nach einem Gewinn von 40 Millionen ein Jahr zuvor, wie das Unternehmen am Mittwoch in Toulouse mitteilte.

Der Umsatz sank wegen Unterbrechungen bei der Flugzeug-Auslieferung infolge der Pandemie um 15 Prozent auf 10,6 Milliarden Euro. Der um Sonderposten bereinigte operative Gewinn (bereinigtes EBIT) sackte um knapp die Hälfte auf 281 Millionen Euro nach unten. Analysten hatten im laufenden Geschäft im Schnitt mit einem noch stärkeren Einbruch gerechnet, aber unter dem Strich einen Gewinn erwartet.

Airbus (WKN: 938914)

Für das laufende Jahr wagt Airbus-Chef Guillaume Faury wegen der unklaren Dauer und Folgen der Coronavirus-Pandemie weiterhin keine neue Geschäftsprognose. Das Unternehmen fährt seine Flugzeugproduktion wie bereits bekannt um rund ein Drittel zurück, weil viele Airlines ihre bestellten Maschinen erst später abnehmen wollen.

"Wir haben einen soliden Start in das Jahr gesehen, aber dann schnell die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf die Zahlen gespürt", sagte Guillaume Faury, Chief Executive Officer von Airbus. „Wir befinden uns jetzt mitten in der schwersten Krise, die es jemals in der Luft- und Raumfahrtindustrie gegeben hat. Wir setzen eine Reihe von Maßnahmen um, um die Zukunft von Airbus zu sichern. Wir haben damit früh begonnen, indem wir die verfügbare Liquidität aufgestockt haben, um die finanzielle Flexibilität zu unterstützen.“

DER AKTIONÄR hatte in der jüngsten Schwächeperiode mutigen Anlegern empfohlen, das aktuell sehr niedrige Kursniveau zum Aufbau erster Positionen bei Airbus zu nutzen. Langfristig bleibt DER AKTIONÄR optimistisch, dass sich der Flugzeugbauer dank starker Liquiditätslage erholen wird. Eine Turnaround-Spekulation sollte jedoch mit einem relativ engen Stopp bei 47 Euro – also knapp unterhalb des März-Tiefs bei 47,70 Euro – nach unten abgesichert werden. Am heutigen Nachmittag wird auch der US-Konkurrent Boeing seine Zahlen für das erste Quartal vorlegen.

(Mit Material von dpa-AFX)

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