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Airbus: Erleichterung bei den Aktionären – Aktie startet erneut durch!

Airbus: Erleichterung bei den Aktionären – Aktie startet erneut durch!
Foto: Airbus
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Marion Schlegel 28.01.2020, 08:16 Marion Schlegel

Der europäische Flugzeugbauer Airbus hat sich in den Untersuchungen zu Bestechungs- und Korruptionsvorwürfen nach eigenen Angaben in drei Ländern geeinigt. Man habe sich im Grundsatz mit französischen, britischen und US-amerikanischen Behörden verständigt, Vorwürfe wegen der Zahlung von Schmiergeld beizulegen, teilte der MDAX-Konzern am Dienstag in Amsterdam mit. Allerdings müssten noch Gerichte in den drei Ländern sowie die US-Regulierungsbehörden den Deal genehmigen.

Quelle: Airbus

Details über die Verhandlung könne Airbus aus rechtlichen Gründen nicht nennen, teilte der Konzern weiter mit. Zuvor hatten mehrere Medien über einen bevorstehenden Kompromiss berichtet. Die "Financial Times" hatte berichtet, dass Analysten mit Strafzahlungen von drei Milliarden Euro rechnen, um die Affäre beizulegen.

Die schon seit Jahren laufende Untersuchungen hatten den Luftfahrtkonzern mit Sitz im französischen Toulouse unter Druck gesetzt. Eine britische Behörde ging dem Verdacht auf Betrug, Bestechung und Korruption bei Geschäften der zivilen Luftfahrtsparte nach, Auslöser war eine Selbstanzeige des Unternehmens. Auch die französische Finanz-Staatsanwaltschaft ermittelte.

Die Vorwürfe betreffen nach Angaben vom August 2016 Unregelmäßigkeiten im Zusammenhang mit Beratern einer "dritten Partei". Der frühere deutsche Konzernchef Thomas Enders hatte in der Vergangenheit seine Mitarbeiter im Zuge dieser Ermittlungen auf die Möglichkeit "erheblicher Strafen" eingestimmt.

Airbus (WKN: 938914)

Nachdem die Aktie von Airbus am Montag noch der Tagesverlierer im MDAX war, ist das Papier am Dienstag an die Spitze zurückgekehrt. Mit einem Plus von 2,8 Prozent auf 136,62 Euro ist Airbus am frühen Vormittag der beste Wert im MDAX, gefolgt von Telefonica Deutschland und Evotec. DER AKTIONÄR empfiehlt, die Gewinne laufen zu lassen. Ein Stopp bei 106 Euro sichert die Position nach unten ab.

(Mit Material von dpa-AFX)

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