TUI senkt operative Gewinnprognose wegen Iran-Krieg - 2. Quartal aber besser

TUI senkt operative Gewinnprognose wegen Iran-Krieg - 2. Quartal aber besser
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Heute, 09:53 ‧ dpa-Afx

HANNOVER (dpa-AFX) - Die anhaltenden Auseinandersetzungen am Persischen Golf überschatten die weiteren Aussichten beim Reiseveranstalter Tui . Der Iran-Krieg führe zu einer erhöhten Zurückhaltung der Kunden, teilte der Touristikkonzern am Mittwoch in Hannover mit. Das Management rudert deshalb in seinen Prognosen für das noch bis Ende September laufende Geschäftsjahr zurück. Gerechnet wird zu konstanten Wechselkursen nun mit einem operativen Ergebnis (bereinigtes Ebit) in der Bandbreite von 1,1 bis 1,4 Milliarden Euro. Zuvor hatte der Konzern noch ein Plus von 7 bis 10 Prozent im Vergleich zu den 1,41 Milliarden aus dem Vorjahr in Aussicht gestellt. Die Umsatzprognose setzte TUI aus, "bis sich die Rahmenbedingungen stabilisieren".

Im ersten Geschäftshalbjahr konnte sich der Konzern den Angaben zufolge noch stark verbessern. Ersten Berechnungen zufolge wird für das zweite Quartal (Ende März) abseits von Währungseffekten ein Anstieg des bereinigten Ergebnisses vor Steuern und Zinsen um 5 bis 25 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahreswert von minus 207 Millionen Euro erwartet. Der Zuwachs sei vor allem dem Umbau im zentralen Geschäftsbereich Märkte und Airline zu verdanken, der die eigenen Fluggesellschaften von TUI und den Vertrieb von Reisen umfasst. Die Belastungen durch den Iran-Krieg in dem Quartal bezifferte der Konzern auf rund 40 Millionen Euro - unter anderem, weil Touristen aus der Region zurückgeholt werden mussten./tav/stk

Quelle: dpa-AFX