CUXHAVEN (dpa-AFX) - Der Wind- und Solarparkbetreiber PNE
Die im SDax
PNE wäre dabei zu einem Komplettverkauf bereit, doch die Preisvorstellungen etwaiger Erwerber lägen unterhalb des derzeitigen Börsenkursniveaus der Aktie, hatte das Unternehmen am Montag einräumen müssen. Binnen drei Tagen hatte der Kurs daraufhin um bis zu 28 Prozent verloren.
Überhaupt läuft es nicht gut für das Papier: So steht in diesem Jahr bislang ein Minus von einem Viertel zu Buche, auf Jahressicht sogar ein Verlust um knapp die Hälfte.
Besser lief zuletzt das operative Geschäft: Der Umsatz stieg in den ersten sechs Monaten von zuvor 73,9 Millionen auf 96,8 Millionen Euro, wie das Unternehmen in Cuxhaven mitteilte. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) kletterte deutlich von 4,7 auf 27,4 Millionen Euro. Zudem konnte das Unternehmen den Verlust je Aktie reduzieren. Neben dem Verkauf von Parks profitierte PNE von einem höheren Stromertrag selbst betriebener Windparks. Zudem legte das Servicegeschäft zu, mit dessen Ausbau das Unternehmen den Anteil der stetigen Erträge erhöhen will.
"Wir haben in einem herausfordernden Marktumfeld wichtige operative Erfolge erzielt und gezeigt, dass hochwertige Wind- und Photovoltaikprojekte weiterhin nachgefragt werden", kommentierte Konzernchef Wuttke. Zudem komme PNE mit seinem Transformations- und Kostenreduzierungsprogramm gut voran. "Wir sehen aber auch, dass wir und die gesamte Branche derzeit einen harten Weg zu beschreiten haben, der von vielen Unsicherheiten geprägt ist." An seiner Ergebnisprognose (bereinigtes Ebitda) von 110 bis 140 Millionen Euro für 2026 hält das Unternehmen dennoch fest./nas/tav/stk
Quelle: dpa-AFX
Bei Google bevorzugen