Reset-Jahr 2025 abgeschlossen: PUMA richtet Fokus auf Übergangsjahr 2026
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Reset-Jahr 2025 abgeschlossen: PUMA richtet Fokus auf Übergangsjahr 2026
26.02.2026 / 08:00 CET/CEST
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Q4 & GESAMTJAHR 2025
Reset-Jahr 2025 abgeschlossen: PUMA richtet Fokus auf Übergangsjahr 2026
Herzogenaurach, 26. Februar 2026
Geschäftsentwicklung im Gesamtjahr 2025
* PUMA legt neue strategische Prioritäten fest, um sich als Top-3
Sportmarke weltweit zu etablieren
* Umsatz sinkt währungsbereinigt um 8,1% auf EUR 7.296,2 Millionen (-13,1%
in Euro) hauptsächlich aufgrund strategischer Reset-Maßnahmen
* Rohertragsmarge verringerte sich um 260 Basispunkte auf 45,0 % durch
verstärkte Verkaufsförderungsmaßnahmen im Großhandelsgeschäft,
Vorratsbestandsrückstellungen infolge der Bereinigung des Vertriebs und
Währungseffekte
* Bereinigtes EBIT ohne Einmaleffekte sinkt aufgrund des Umsatzrückgangs
und der geringeren Rohertragsmarge auf EUR -165,6 Millionen
* Berichtetes EBIT beläuft sich auf EUR -357,2 Millionen, inklusive
Einmaleffekten in Höhe von EUR 191,6 Millionen
* Vorräte steigen um 2,3% auf EUR 2.060,0 Millionen; Rekalibrierung der
Vorratsbestände leicht besser als geplant; Normalisierte Bestandsniveaus
werden Ende 2026 erwartet
* PUMA sichert sich im Dezember 2025 zusätzliche Finanzierung und beendet
das Jahr mit ungenutzten Kreditlinien von EUR 1.202,2 Millionen
Ausblick für das Gesamtjahr 2026
* Währungsbereinigter Umsatzrückgang im niedrigen bis mittleren
einstelligen Prozentbereich
* Operatives Ergebnis (EBIT) zwischen EUR -50 Millionen und EUR -150 Millionen
* Geplante Investitionen (CAPEX) in Höhe von rund EUR 200 Millionen
Arthur Hoeld, Chief Executive Officer der PUMA SE:
"2025 war für uns ein Reset-Jahr. Unser Ziel ist es, PUMA als eine Top-3
Sportmarke weltweit zu etablieren, wieder über dem Branchendurchschnitt zu
wachsen und mittelfristig gesunde Gewinne zu erzielen.
Dafür ist es entscheidend, dass die Marke PUMA weniger kommerziell wird und
wir unsere Kundinnen und Kunden wieder mit attraktiven Produkten,
überzeugender Kommunikation und Vertrieb über die adäquaten Kanäle
begeistern.
Ich bin mit den Fortschritten, die wir bisher erzielt haben, zufrieden. Wir
haben unseren Vertrieb zu großen Teilen bereinigt, indem wir Rabatte in
unseren eigenen Kanälen reduziert und unsere Präsenz in Großhandelskanälen
verringert haben, die unserer Marke schaden. Um unsere Produktikonen und
unser Performance-Angebot besser zu positionieren und bessere
Produktgeschichten zu erzählen, haben wir die notwendigen
Unternehmensstrukturen geschaffen. Außerdem haben wir operative
Ineffizienzen beseitigt und unsere Kostenbasis weiter optimiert.
Ich möchte unseren Mitarbeitenden für ihr Engagement bei diesem Reset
danken. Wir sind zuversichtlich, dass wir das erhebliche Potenzial von PUMA
ausschöpfen werden, indem wir uns auf die Erfolgsgrundsätze einer globalen
Sportmarke konzentrieren."
Viertes Quartal 2025
Umsätze
Im vierten Quartal sank der währungsbereinigte Umsatz um 20,7% auf EUR 1.564,9
Millionen (Q4 2024: EUR 2.150,5 Millionen). Währungseffekte, insbesondere aus
dem argentinischen Peso, dem US-Dollar und der türkischen Lira stellten eine
zusätzliche Belastung dar und führten zu einem Umsatzrückgang in der
Berichtswährung Euro von 27,2%. Der Umsatzrückgang war größtenteils auf
strategische Reset-Maßnahmen zurückzuführen, die ergriffen wurden, um der
schwachen Markenbegehrlichkeit, den erhöhten Vorratsbeständen und der
geringeren Vertriebsqualität entgegenzuwirken. Zu diesen Maßnahmen gehörten
die Reduzierung von Umsätzen in Großhandelskanälen, der Abbau von überhöhten
Vorratsbeständen und die Reduzierung von Verkaufsförderungsmaßnahmen im
Direct-to-Consumer-Geschäft (DTC).
Das Großhandelsgeschäft von PUMA ging währungsbereinigt um 27,7% auf EUR 921,4
Millionen zurück (Q4 2024: EUR 1.387,0 Millionen). Der Umsatzrückgang
resultierte unter anderem aus umfangreichen Produktrücknahmen, um überhöhte
Vorratsbestände im Vertriebskanal abzubauen. Darüber hinaus wirkten sich
Maßnahmen zur Verringerung des Geschäfts mit Großflächenhändlern in
Nordamerika sowie die schrittweise Reduzierung von Umsätzen in Kanälen, die
der Marke langfristig nicht zuträglich sind, in Lateinamerika, EMEA und APAC
negativ auf die Umsatzentwicklung aus. Der Umsatz im DTC-Geschäft ging
währungsbereinigt um 8,0% auf EUR 643,5 Millionen zurück (Q4 2024: EUR 763,5
Millionen). Die E-Commerce-Umsätze sanken währungsbereinigt um 19,7%, was
insbesondere darauf zurückzuführen war, dass zur Stärkung der Marke weniger
Verkaufsförderungsmaßnahmen durchgeführt wurden. Die Umsätze in den eigenen
Stores sanken währungsbereinigt um 0,9%. Der DTC-Anteil stieg deutlich von
35,5% im vierten Quartal 2024 auf 41,1% im vierten Quartal 2025.
Die Umsätze in Asien/Pazifik sanken währungsbereinigt um 12,6% auf EUR 406,6
Millionen (Q4 2024: EUR 506,6 Millionen). Diese Entwicklung war hauptsächlich
auf einen Rückgang im Großhandelsgeschäft in Großchina zurückzuführen, der
teilweise durch ein robustes Wachstum im Direct-to-Consumer-Geschäft
ausgeglichen wurde. In der Region Amerika sanken die Umsätze
währungsbereinigt um 22,2% auf EUR 589,2 Millionen (Q4 2024: EUR 847,4
Millionen). Der Rückgang war hauptsächlich auf Nordamerika zurückzuführen,
wo es insbesondere im US-Markt zu einer gezielten Reduzierung des Geschäfts
mit Großflächenhändlern kam. In EMEA sanken die Umsätze währungsbereinigt um
24,3% auf EUR 569,1 Millionen (Q4 2024: EUR 796,5 Millionen). Der Umsatzrückgang
resultierte aus einem schwächeren Großhandelsgeschäft infolge der gezielten
Verringerung von Umsätzen in Kanälen, die der Marke langfristig nicht
zuträglich sind, sowie aus Produktrücknahmen. Zusätzlich ging das
DTC-Geschäft aufgrund reduzierter Verkaufsförderungsmaßnahmen zurück.
Innerhalb der Produktbereiche sank der Umsatz mit Schuhen währungsbereinigt
um 25,4% auf EUR 820,9 Millionen (Q4 2024: EUR 1.214,8 Millionen) aufgrund eines
Rückgangs in den meisten Kategorien. Entgegen der allgemeinen
Umsatzentwicklung verzeichnete die Kategorie Training ein gesundes Wachstum.
Obwohl der Gesamtumsatz in der Kategorie Running aufgrund einer bewussten
Verringerung von Umsätzen in Kanälen, die der Marke langfristig nicht
förderlich sind, zurückging, zeigte Performance Running ein deutliches
Wachstum. Dies wurde unter anderem durch den Erfolg des Laufschuhs Velocity
Nitro 4 erreicht. Die Umsätze im Bereich Textilien sanken aufgrund von
Rückgängen in den meisten Kategorien währungsbereinigt um 13,7% auf EUR 568,8
Millionen (Q4 2024: EUR 710,9 Millionen). Ein Teil des Rückgangs konnte durch
Umsatzwachstum in der Kategorie Training, vor allem durch eine anhaltend
starke Nachfrage nach HYROX-Produkten ausgeglichen werden. Der Umsatz mit
Accessoires ging währungsbereinigt um 18,2% auf EUR 175,3 Millionen zurück (Q4
2024: EUR 224,7 Millionen). Der Rückgang ist im Wesentlichen auf die
Entwicklung in der Kategorie Golf zurückzuführen.
Profitabilität
Die Rohertragsmarge sank um 750 Basispunkte auf 40,2% (Q4 2024: 47,7%). Der
deutliche Rückgang war auf verstärkte Verkaufsförderungsmaßnahmen im
Großhandelsgeschäft, Vorratsbestandsrückstellungen und unvorteilhafte
Währungseffekte zurückzuführen. Diese Effekte wurden teilweise durch einen
verbesserten Produktmix, einen vorteilhaften Vertriebskanalmix mit einem
höheren DTC-Anteil im Vergleich zum Vorjahresquartal sowie niedrigere
Frachtkosten ausgeglichen. Darüber hinaus wirkten sich niedrigere
Beschaffungskosten, inklusive Zölle, positiv auf die Rohertragsmarge aus.
Die negativen Effekte der US-Zölle wurden dadurch vollständig kompensiert.
Die Lizenz- und Provisionserträge stiegen um 36,2% auf EUR 30,0 Millionen (Q4
2024: EUR 22,0 Million), hauptsächlich aufgrund der Umstellung von einer
Partnerschaft zu einer Lizenzvereinbarung mit United Legwear im vierten
Quartal.
Die operativen Aufwendungen (OPEX) sanken, bereinigt um Einmaleffekte, um
7,8% auf EUR 887,4 Millionen (Q4 2024: EUR 962,2 Millionen). Diese Entwicklung
war hauptsächlich auf positive Effekte aus dem Kosteneffizienzprogramm und
geringere Kosten im DTC-Vertriebskanal aufgrund niedrigerer Umsätze
gegenüber dem Vorjahresquartal zurückzuführen. Als Folge der geringeren
Umsätze im vierten Quartal stieg der Anteil der Marketingausgaben am Umsatz
an. Insgesamt führte der Umsatzrückgang im vierten Quartal zu einem
deutlichen Anstieg der bereinigten OPEX-Quote auf 56,7% (Q4 2024: 44,7%).
Vorteilhafte Währungseffekte auf die OPEX-Quote wirkten dieser Entwicklung
teilweise entgegen.
Das bereinigte EBIT ohne Einmaleffekte sank aufgrund des Umsatzrückgangs und
einer geringeren Rohertragsmarge auf EUR -228,8 Millionen (Q4 2024: EUR 85,7
Millionen). PUMA verzeichnete im vierten Quartal Einmaleffekte in Höhe von EUR
78,9 Millionen im Zusammenhang mit dem Kosteneffizienzprogramm und einer
Goodwill-Abwertung. Infolgedessen belief sich das berichtete EBIT auf EUR
-307,7 Millionen (Q4 2024: EUR 85,7 Millionen) und die berichtete EBIT-Marge
auf -19,7% (Q4 2024: 4,0%).
Das Finanzergebnis sank um 4,1% auf EUR -42,3 Millionen (Q4 2024: EUR -40,6
Millionen). Die Ertragsteuern waren positiv und beliefen sich auf EUR 15,0
Millionen (Q4 2024: EUR -20,8 Millionen), was hauptsächlich auf das negative
Ergebnis vor Steuern und Steueranpassungen für Vorjahre zurückzuführen war.
In Summe belief sich der Verlust aus fortgeführten Geschäftsbereichen auf EUR
-335,0 Millionen (Q4 2024: Konzernergebnis von EUR 24,3 Millionen) und das
Ergebnis je Aktie aus fortgeführten Geschäftsbereichen auf EUR -2,27 (Q4 2024:
EUR 0, 16).
Gesamtjahr 2025
Umsätze
Nachdem die Umsätze im ersten Halbjahr 2025 in etwa unverändert geblieben
waren, kam es infolge der im dritten Quartal 2025 eingeleiteten
strategischen Reset-Maßnahmen zu einem deutlichen Rückgang in der zweiten
Jahreshälfte. Insgesamt sanken die Umsätze im Gesamtjahr 2025
währungsbereinigt um 8,1% auf EUR 7.296,2 Millionen (2024: EUR 8.398,0
Millionen), wobei alle Regionen und Produktbereiche einen Umsatzrückgang
verzeichneten. Währungseffekte, insbesondere aus dem argentinischen Peso,
dem US-Dollar und der türkischen Lira stellten eine zusätzliche Belastung
dar und führten zu einem Umsatzrückgang in der Berichtswährung Euro von
13,1%.
Der Umsatz im Großhandelsgeschäft von PUMA sank währungsbereinigt um 12,8%
auf EUR 4.935,0 Millionen (2024: EUR 5.972,6 Million), was hauptsächlich
geringere Umsätze in den Regionen Amerika, Asien/Pazifik und EMEA infolge
gezielter Produktrücknahmen und einer bewussten Rekalibrierung des Geschäfts
mit Großflächenhändlern widerspiegelte. Das DTC-Geschäft stieg
währungsbereinigt um 3,4% auf EUR 2.361,1 Millionen (2024: EUR 2.425,4
Millionen), angetrieben durch ein Wachstum von 3,4% sowohl im E-Commerce als
auch in den eigenen Stores. Das führte zu einem Anstieg des DTC-Anteils auf
32,4% (2024: 28,9%).
Die währungsbereinigten Umsätze in der Region EMEA sanken um 6,9% auf EUR
3.143,2 Millionen (2024: EUR 3.475,7 Millionen), wobei der Umsatzrückgang in
Europa teilweise durch Wachstum in EEMEA ausgeglichen wurde. In der Region
Asien/Pazifik sanken die Umsätze währungsbereinigt um 7,4% auf EUR 1.594,7
Millionen (2024: EUR 1.805,5 Millionen). Das war auf den Umsatzrückgang in
Großchina sowie im Rest der Region Asien/Pazifik zurückzuführen. Die Region
Amerika verzeichnete einen währungsbereinigten Umsatzrückgang von 10,0% auf
EUR 2.558,2 Millionen (2024: EUR 3.116,8 Millionen), bedingt durch eine schwache
Entwicklung in Nordamerika, während Lateinamerika ein moderates Wachstum
verzeichnete.
Innerhalb der Produktbereiche sanken die Umsätze im Bereich Schuhe
währungsbereinigt um 7,1% auf EUR 4.113,8 Millionen (2024: EUR 4.733,6
Millionen). Dies wurde teilweise durch Wachstum in den Kategorien Sportstyle
Prime & Select ausgeglichen, welches insbesondere von der Speedcat-Familie
getragen wurde, sowie durch die gestiegene Nachfrage in der
Running-Kategorie. Der Umsatz mit Textilien ging währungsbereinigt um 9,7%
auf EUR 2.328,5 Millionen zurück (2024: EUR 2.703,7 Millionen). Der
Umsatzrückgang resultierte vor allem aus der schwächeren Entwicklung in den
Kategorien Sportstyle und Teamsport, während Wachstum in den Kategorien
Training, Basketball und Motorsport diesen teilweise ausgleichen konnte. Der
Produktbereich Accessoires verzeichnete einen währungsbereinigten
Umsatzrückgang um 8,5% auf EUR 853,9 Millionen (2024: EUR 960,7 Millionen).
Diese Entwicklung resultierte hauptsächlich aus einem Umsatzrückgang in der
Kategorie Golf.
Profitabilität
Die Rohertragsmarge sank um 260 Basispunkte auf 45,0% (2024: 47,6%). Der
Rückgang war auf verstärkte Verkaufsförderungsmaßnahmen im
Großhandelsgeschäft, Vorratsbestands-rückstellungen, einen ungünstigen
Produktmix und nachteilige Währungseffekte zurückzuführen. Kompensiert wurde
dieser Effekt teilweise durch einen vorteilhaften Vertriebskanalmix. Darüber
hinaus wirkten sich niedrigere Beschaffungskosten, inklusive Zölle, positiv
auf die Rohertragsmarge aus und kompensierten die negativen Effekte der
US-Zölle vollständig.
Die Lizenz- und Provisionserträge stiegen um 4,4% auf EUR 92,4 Millionen
(2024: EUR 88,5 Millionen).
Die um Einmaleffekte bereinigten operativen Aufwendungen (OPEX) blieben mit
EUR 3.537,7 Millionen unverändert gegenüber dem Vorjahr (2024: EUR 3.537,7
Millionen). Einsparungen aus dem Kosteneffizienzprogramm wurden durch
gestiegene Einzelhandelsaufwendungen aufgrund des Wachstums im DTC-Geschäft,
insbesondere im E-Commerce, ausgeglichen. Darüber hinaus trugen höhere
Abschreibungen aufgrund von Investitionen in DTC und Infrastruktur sowie
Abschreibungen auf Forderungen in Höhe von rund EUR 30 Millionen zu den Kosten
bei. Marketingausgaben in Prozent vom Umsatz stiegen aufgrund der geringeren
Umsätze. Insgesamt führte der Umsatzrückgang zu einem Anstieg der
bereinigten OPEX-Quote um 640 Basispunkte auf 48,5% (2024: 42,1%).
Vorteilhafte Währungseffekte wirkten dieser Entwicklung teilweise entgegen.
Das bereinigte EBIT ohne Einmaleffekte sank aufgrund des Umsatzrückgangs und
einer geringeren Rohertragsmarge auf EUR -165,6 Millionen (2024: EUR 548,7
Millionen). PUMA verzeichnete Einmaleffekte in Höhe von EUR 191,6 Millionen,
die hauptsächlich im Zusammenhang mit dem Kosteneffizienzprogramm und
Goodwill-Abwertungen standen. Die Kosten im Rahmen des
Kosteneffizienzprogramms umfassten insbesondere Personalaufwendungen, die
Schließung unrentabler Stores und sonstige nicht operative Aufwendungen.
Infolgedessen belief sich das berichtete EBIT auf EUR -357,2 Millionen (2024:
EUR 548,7 Millionen) und die EBIT-Marge auf -4,9% (2024: 6,5%).
Das Finanzergebnis sank um 11,2% auf EUR -165,7 Millionen (2024: EUR -149,0
Millionen), aufgrund nachteiliger Währungsentwicklungen und eines geringeren
Zinsergebnisses. Trotz eines im Vergleich zum Vorjahreszeitraum geringeren
Ergebnisses vor Steuern beliefen sich die Ertragsteuern auf EUR -120,7
Millionen (2024: EUR -119,0 Millionen). Dies war in erster Linie auf die
Abwertung von latenten Steueransprüchen in den USA und China zurückzuführen.
Der Verlust aus fortgeführten Geschäftsbereichen belief sich auf EUR -643,6
Millionen (2024: Gewinn aus fortgeführten Geschäftsbereichen in Höhe von EUR
280,7 Millionen) und das Ergebnis je Aktie aus fortgeführten
Geschäftsbereichen belief sich auf EUR -4,37 (2024: EUR 1,88).
Bilanz
Das Working Capital stieg um 20,2% auf EUR 1.536,6 Millionen (31. Dezember
2024:
EUR 1.278,2 Millionen). Die Vorräte stiegen um 2,3% in der Berichtswährung
Euro und währungsbereinigt um 10,7% auf EUR 2.060,0 Millionen (31. Dezember
2024: EUR 2.013,7 Millionen). Der Anstieg war hauptsächlich auf die gezielte
Rücknahme von Vorratsbeständen aus dem Großhandelsgeschäft zur Bereinigung
des Vertriebskanals zurückzuführen. Dieser Effekt wurde durch einen Rückgang
des Beschaffungsvolumens teilweise ausgeglichen. Das bewusste Management des
Beschaffungsvolumens half dabei, das Wachstum der Vorratsbestände zu
verlangsamen und Überbestände zu vermeiden. Im Rahmen seiner Maßnahmen zur
Bereinigung des Vertriebs hat PUMA die Rücknahme von Vorratsbeständen im
vierten Quartal weitgehend abgeschlossen und wird den Produktabverkauf über
eigene Factory-Outlets und im Großhandelsgeschäft mit spezifischen
Verkaufsförderungsmaßnahmen weiter vorantreiben. Forderungen aus Lieferungen
und Leistungen sanken hauptsächlich aufgrund des deutlichen Umsatzrückgangs
im vierten Quartal um 26,7% auf EUR 913,4 Millionen (31. Dezember 2024:
EUR 1.246,5 Millionen). Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
sanken um 32,9% auf EUR 1.271,4 Millionen (31. Dezember 2024: EUR 1.893,5
Millionen) im Wesentlichen bedingt durch das geringere Beschaffungsvolumen
im vierten Quartal.
Cashflow und Liquiditätslage
Der freie Cashflow belief sich auf EUR -530,3 Millionen und lag damit deutlich
unter dem Vorjahreswert (2024: EUR 464,3 Millionen). Diese Entwicklung war im
Wesentlichen auf das negative Ergebnis vor Steuern sowie einen Anstieg des
Working Capital zurückzuführen. Investitionen (CAPEX) im Jahr 2025 beliefen
sich auf EUR 206,3 Millionen (2024: EUR 263,0 Millionen). Die Investitionen
konzentrierten sich auf die Logistik, die digitale Infrastruktur, die
DTC-Vertriebskanäle und wichtige Initiativen zur Stärkung der langfristigen
Wettbewerbsfähigkeit von PUMA. Zum 31. Dezember 2025 verfügte PUMA über
flüssige Mittel in Höhe von EUR 290,0 Millionen (2024: EUR 368,2 Millionen), was
einem Rückgang von 21,2% gegenüber dem Vorjahr entsprach. Darüber hinaus
verfügte der PUMA-Konzern über bestätigte Kreditlinien in Höhe von EUR 2.562,8
Millionen (31. Dezember 2024: EUR 1.842,9 Millionen). Der Anstieg der
bestätigten Kreditlinien von EUR 719,9 Millionen gegenüber dem Vorjahr
resultierte insbesondere aus dem Abschluss einer Brückenfinanzierung in Höhe
von EUR 500,0 Millionen und zwei Schuldscheintransaktionen im Jahr 2025 über
insgesamt EUR 275,0 Millionen. Gegenläufig wurde im Januar 2025 eine
Schuldschein-Tranche in Höhe von EUR 70,0 Millionen mit Endfälligkeit
zurückgezahlt. Die ungenutzten Kreditlinien beliefen sich zum Bilanzstichtag
auf EUR 1.202,2 Millionen (2024: EUR 1.360,2 Millionen). Die Nettoverschuldung
lag zum Ende des Geschäftsjahres 2025 mit EUR 1.063,5 Millionen deutlich über
dem Vorjahresniveau von EUR 119,8 Millionen. Die höhere Nettoverschuldung
reflektierte im Wesentlichen einen Anstieg der Bankverbindlichkeiten zur
Unterstützung des operativen Geschäfts sowie die Finanzierung des Working
Capital. Für mehr Informationen zur Finanzierung siehe Abschnitt "Ereignisse
nach dem Bilanzstichtag".
Vorschlag keine Dividende für das Geschäftsjahr 2025 auszuschütten
Aufgrund des negativen Konzernergebnisses des PUMA-Konzerns im abgelaufenen
Geschäftsjahr beabsichtigen Vorstand und Aufsichtsrat, der Hauptversammlung
am 19. Mai 2026 vorzuschlagen, für das kommende Jahr keine Dividende
auszuschütten (2024: EUR 0,61).
Ausblick für das Geschäftsjahr 2026 spiegelt Übergangsjahr für PUMA wider
Nach dem strategischen Reset im Jahr 2025 bei dem PUMA gezielt Maßnahmen
ergriffen hat, um unternehmensspezifische Herausforderungen zu bewältigen,
Lagerbestände abzubauen und die Basis für eine stärkere und fokussiertere
Zukunft zu legen, wird 2026 ein Übergangsjahr sein.
PUMA setzt 2026 die Optimierung seiner Vertriebskanäle und den Abbau der
Lagerbestände fort. Der Abbau der Lagerbestände soll durch ein
diszipliniertes Management der Beschaffungsaufträge und gezielten
Produktabverkauf erreicht werden. Das im Vorjahr eingeleitete
Kosteneffizienzprogramm wird auch im Jahr 2026 fortgeführt. Dazu zählen die
Umsetzung einer klaren Organisationsstruktur, die Verkleinerung des
Produktsortiments sowie der Abschluss des seit Anfang 2025 laufenden Abbaus
von rund 1.400 Verwaltungsstellen.
Während dieser Übergangsphase liegen die Prioritäten von PUMA darin, das
Unternehmen auf nachhaltigen Erfolg auszurichten, die finanzielle Stabilität
zu sichern und für eine Rückkehr zu einem gesunden, über dem
Branchendurchschnitt liegenden Wachstum ab 2027 zu positionieren. Die
Marken- und Produktstrategie für 2026 wird sich auf vier Fokuskategorien
konzentrieren: Fußball, mit einer starken Präsenz bei der
Fußballweltmeisterschaft; Running, angetrieben durch die NITRO(TM)-Technologie;
Training, unterstützt durch die exklusive Partnerschaft mit HYROX; und
Sportstyle Prime & Select, wo das Unternehmen sein Sortiment mithilfe des
einzigartigen Produktarchivs aus über 77 Jahren Sportgeschichte und eines
stärker integrierten Storytellings weiterentwickeln wird.
PUMA geht im Jahr 2026 von anhaltenden geopolitischen sowie
makroökonomischen Unsicherheiten aus. Der erwartete währungsbereinigte
Umsatzrückgang im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich
resultiert überwiegend aus geringeren Umsätzen in Nordamerika infolge von
Maßnahmen zur Bereinigung der Vertriebsstruktur, während ein Umsatzwachstum
in Lateinamerika und dem Nahen Osten, Afrika & Indien dies nur teilweise
kompensieren kann.
Das Unternehmen prognostiziert ein operatives Ergebnis (EBIT) in der
Bandbreite von EUR -50 Millionen und EUR -150 Millionen, einschließlich
Einmaleffekte im Zusammenhang mit dem umgesetzten Kosteneffizienzprogramm.
PUMA plant für 2026 Investitionen (CAPEX) von rund EUR 200 Millionen,
hauptsächlich in digitale Infrastruktur, DTC-Vertriebskanäle und
strategische Projekte zur langfristigen Wettbewerbsstärkung.
Während das Jahr 2025 von einem strategischen Neustart geprägt war und 2026
als Übergangsjahr gilt, blickt PUMA mit Zuversicht auf die bisher
implementierten und für die nähere Zukunft geplanten Maßnahmen. Ab 2027
sollen die Maßnahmen nachhaltiges Wachstum ermöglichen. Die eingeleiteten
Initiativen zielen darauf ab, die Produktivität dauerhaft zu erhöhen und die
strategische Ambition des Unternehmens zu unterstützen, sich mittelfristig
unter den drei führenden Sportmarken weltweit zu etablieren.
Grundlage der Erstellung / Wichtiger Hinweis
Am 11. November 2025 wurde bekannt gegeben, dass PUMA und sein langjähriger
Partner United Legwear von einer Partnerschaft in eine Lizenzvereinbarung
übergehen. Diese Änderung trat am 01. November 2025 in Kraft. Infolge dieser
Änderung wird PUMA United in der Finanzberichterstattung von PUMA ab
November 2025 als aufgegebener Geschäftsbereich klassifiziert.
Dementsprechend wurden die in dieser Pressemitteilung verwendeten Gewinn-
und Verlustzahlen für 2024 und 2025 angepasst.
Ereignisse nach dem Bilanzstichtag
Bekanntmachung ANTA: Am 27. Januar 2026 gab der chinesische
Sportartikel-Konzern Anta Sports bekannt, dass er mit Artémis S.A.S. einen
Vertrag über den Kauf der Anteile an PUMA in Höhe von 29,06 % abgeschlossen
hat. Die Transaktion beinhaltet aufschiebende Bedingungen. PUMA
veröffentlichte am selben Tag eine Stellungnahme von CEO Arthur Hoeld als
Reaktion auf die Bekanntmachung. Die vollständige Stellungnahme finden Sie
im Bereich "News" auf der PUMA-Website:
https://about.puma.com/de/newsroom/news
Zusätzliche Privatplatzierung und Syndizierung: Am 26. Januar 2026 hat PUMA
eine Schuldscheintransaktion in Höhe von EUR 100,0 Mio. abgeschlossen, welche
am 29. Januar 2026 zur Auszahlung gekommen ist. Der Schuldschein hat eine
Laufzeit von 2 Jahren mit einer marktüblichen festen Verzinsung. Durch die
zusätzliche Privatplatzierung konnte die am 15. Dezember 2025 vereinbarte
Überbrückungsfinanzierung von EUR 500,0 Millionen auf EUR 350,0 Millionen
angepasst und am 20. Februar 2026 über PUMAs Kernbanken voll aussyndiziert
werden. Die Überbrückungsfinanzierung in Höhe von EUR 350,0 Millionen und das
Schuldscheindarlehen in Höhe von EUR 100,0 Millionen werden unverändert zur
Reduzierung der Inanspruchnahmen aus dem bestehenden Syndizierten Kredit
verwendet.
Finanzkalender:
30. April 2026 Quartalsmitteilung Q1 2026
19. Mai 2026 Hauptversammlung
30. Juli 2026 Halbjahresfinanzbericht Q2 2026
29. Oktober 2026 Quartalsmitteilung Q3 2026
Die Finanzveröffentlichungen und andere Finanzinformationen stehen im
Internet unter "about.puma.com" zur
Verfügung.
Pressekontakt:
Anne Putz - Senior Director Corp Comms - PUMA SE - anne.putz@puma.com
Investor Relations:
Manuel Bösing - Director Investor Relations - PUMA SE -
manuel.boesing@puma.com
Hinweise an die Redaktion:
* Die Finanzberichte finden Sie online auf https://about.puma.com
* PUMA SE Börsenkürzel:
* Reuters: PUMG.DE, Bloomberg: PUM GY
* Börse Frankfurt: ISIN: DE0006969603 - WKN: 696960
Anmerkungen hinsichtlich zukunftsgerichteter Aussagen:
Dieses Dokument enthält Aussagen über die künftige Geschäftsentwicklung und
die strategische Ausrichtung des Unternehmens. Die zukunftsgerichteten
Aussagen basieren auf den aktuellen Erwartungen und Annahmen des
Managements. Sie unterliegen gewissen Risiken und Schwankungen wie auch in
anderen Veröffentlichungen
beschrieben, insbesondere im Kapitel Risiko- und Chancenmanagement des
zusammengefassten Lageberichts.
Sollten diese Erwartungen und Annahmen nicht zutreffen oder unvorhergesehene
Risiken eintreten, kann der
tatsächliche Geschäftsverlauf von den erwarteten Entwicklungen erheblich
abweichen. Wir übernehmen daher
keine Gewähr für die Richtigkeit dieser Prognosen.
PUMA
PUMA ist eine der weltweit führenden Sportmarken, die Schuhe, Textilien und
Accessoires designt, entwickelt, verkauft und
vermarktet. Seit mehr als 75 Jahren stellt PUMA die innovativsten Produkte
für die schnellsten Sportler der Welt her. Zu unseren
Performance- und sportlich-inspirierten Lifestyle-Produktkategorien gehören
u.a. Fußball, Running & Training, Basketball, Golf
und Motorsport. PUMA kooperiert mit weltweit bekannten Designer-Labels und
bringt damit innovative und dynamische
Designkonzepte in die Welt des Sports. Zur PUMA-Gruppe gehören die Marken
PUMA, Cobra Golf und stichd. Das Unternehmen
vertreibt seine Produkte in über 120 Ländern. Die Firmenzentrale befindet
sich in Herzogenaurach/Deutschland. Weitere Informationen finden Sie im
Internet unter: https://about.puma.com.
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