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EQS-News: Heidelberg Pharma gibt Finanzzahlen bekannt und berichtet über Geschäftsverlauf 2025 und Prognose 2026 (deutsch)

EQS-News: Heidelberg Pharma gibt Finanzzahlen bekannt und berichtet über Geschäftsverlauf 2025 und Prognose 2026 (deutsch)
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Heidelberg Pharma gibt Finanzzahlen bekannt und berichtet über Geschäftsverlauf 2025 und Prognose 2026

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EQS-News: Heidelberg Pharma AG / Schlagwort(e): Jahresbericht
Heidelberg Pharma gibt Finanzzahlen bekannt und berichtet über
Geschäftsverlauf 2025 und Prognose 2026

26.03.2026 / 07:07 CET/CEST
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

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PRESSEMITTEILUNG

Heidelberg Pharma gibt Finanzzahlen bekannt und berichtet über
Geschäftsverlauf 2025 und Prognose 2026

* Vielversprechende Fortschritte in der klinischen Entwicklung von
pamlectabart tismanitin (HDP-101) und Erhalt des Fast-Track-Status durch
die FDA

* Verzögerung geplanter Meilensteinzahlung infolge regulatorischer
Entwicklungen beim Partner Telix führte zu striktem
Kostensenkungsprogramm, Finanzzahlen haben Erwartungen nicht getroffen

* Dr. Dongzhou Jeffery Liu neuer Vorstandsvorsitzender

* Zahlung von 20 Mio. USD von Soleus Capital verlängert
Finanzierungsreichweite bis Mitte 2027

* Telefonkonferenz am 26. März 2026 um 14:00 Uhr MEZ

Ladenburg, 26. März 2026 - Die Heidelberg Pharma AG (FWB: HPHA), ein
Entwickler innovativer Antikörper-Wirkstoff-Konjugate (ADCs), hat heute die
Finanzzahlen und den Geschäftsbericht für das Geschäftsjahr 2025 (1.
Dezember 2024 - 30. November 2025) sowie den Ausblick für 2026
veröffentlicht.

Dr. Dongzhou Jeffery Liu, Vorstandsvorsitzender von Heidelberg Pharma,
kommentierte: "Das Jahr 2025 war für Heidelberg Pharma von erheblichen
Herausforderungen geprägt, insbesondere durch die unerwartete Verzögerung
bei der Zulassung von TLX250-Px und der damit verbundenen erwarteten
Meilensteinzahlung. Wir haben darauf entschlossen reagiert, unsere
Organisation verschlankt und unsere Ressourcen konsequent auf die
Weiterentwicklung unseres führenden ATAC-Kandidaten pamlectabart tismanitin
(HDP-101) konzentriert. Denn wir sind überzeugt davon, dass die bislang
erzielten klinischen Fortschritte, darunter mehrere vollständige
Remissionen, das Entwicklungspotenzial von pamlectabart tismanitin (HDP-101)
für Patientinnen und Patienten mit Multiplem Myelom bestätigen. Unser Fokus
liegt nun darauf, zeitnah die empfohlene Dosis für den Phase IIa-Teil der
Studie festzulegen und die klinische Entwicklung konsequent voranzutreiben.
Der kürzliche Start weiterer klinischer Studien bei unseren Partnern Takeda
und Huadong sind wichtig, auch um die Schlagkraft und das
Alleinstellungsmerkmal unserer ADC-Technologie auf Basis des einzigartigen
Toxins Amanitin noch breiter zu validieren."

Walter Miller, Vorstand für Finanzen, ergänzte: "In den vergangenen Monaten
haben wir intensiv an der Sicherung unserer Finanzierung gearbeitet und mit
der Einbindung von Soleus Capital und der damit verbundenen Vorabzahlung in
Höhe von 20 Mio. USD eine tragfähige Lösung erreicht. Zusammen mit den
massiven Kostensparmaßnahmen sichert diese Vereinbarung unsere
Finanzierungsreichweite bis Mitte 2027 und schafft eine solide Grundlage für
die weitere klinische Entwicklung von pamlectabart tismanitin. Wir sind
überzeugt, dass die fortschreitende klinische Validierung unseres Kandidaten
die Attraktivität unserer Technologie für potenzielle Partner erhöhen und
damit auch den Wert unseres Unternehmens wieder stärken wird."

Wichtige Ereignisse im Geschäftsjahr 2025 und in den letzten Monaten

* Klinische Entwicklung von HDP-101 (pamlectabart tismanitin) macht
weitere Fortschritte: Der auf Amanitin basierende ADC-Kandidat
pamlectabart tismanitin wird in einer klinischen Phase I/IIa-Studie zur
Behandlung des rezidivierten oder refraktären Multiplen Myeloms
untersucht. Die Studie befindet sich in einer fortgeschrittenen
Dosiseskalationsphase, derzeit werden Patienten in der zehnten Kohorte
behandelt. Der Kandidat zeigte bislang ein günstiges Sicherheits- und
Verträglichkeitsprofil ohne dosislimitierende Toxizitäten.
In der achten Kohorte mit einer Dosis von 140 µg/kg wurden ermutigende
Anzeichen für eine klinische Wirksamkeit beobachtet, darunter eine
partielle Remission, eine sehr gute partielle Remission sowie zwei
stringente vollständige Remissionen, bei denen keine Tumorzellen im Blut
und Knochenmark nachweisbar sind. Diese Ergebnisse ergänzen frühere
positive Beobachtungen und unterstützten das Potenzial von pamlectabart
tismanitin als mögliche Behandlungsoption für Patienten mit
rezidiviertem oder refraktärem Multiplem Myelom.
Die neunte Kohorte mit einer erhöhten Dosis von 175 µg/kg ist inzwischen
abgeschlossen, aber noch nicht komplett ausgewertet. Der
Sicherheitsprüfungsausschuss (Safety Review Committee, SRC) befand die
Dosisstufe jedoch als sicher und verträglich und empfahl die Fortsetzung
der Studie mit der Kohorte 10 und einer Dosisstufe von 218 µg/kg.
Die US-amerikanische Zulassungsbehörde FDA erteilte pamlectabart
tismanitin im Oktober den Fast-Track-Status, der häufigere Interaktionen
mit der Behörde sowie beschleunigte regulatorische Verfahren ermöglicht.
Die FDA erkennt damit das Potenzial von HDP-101 zur Behandlung einer
schweren oder lebensbedrohlichen Erkrankung mit hohem ungedecktem
medizinischem Bedarf an.

* Anpassung der Vereinbarung mit HealthCare Royalty: Im März 2025
vereinbarten Heidelberg Pharma und HealthCare Royalty (HCRx) eine
Änderung des bestehenden Lizenzvertrags vom März 2024, wodurch
Heidelberg Pharma eine sofortige Zahlung in Höhe von 20 Mio. USD
erhielt. Gleichzeitig entfiel der umsatzabhängige Meilenstein in Höhe
von 15 Mio. USD für das Jahr 2025, und die ursprünglich vereinbarte
Zahlung bei FDA-Zulassung von TLX250-Px wurde von 75 Mio. USD auf 70
Mio. USD reduziert, mit weiteren signifikanten Kürzungen bei einer
Zulassung nach 2025.

* Entwicklungen beim Partner Telix außerhalb der ATAC-Technologie
verzögern potenzielle Meilensteinzahlung: Am 27. August 2025 erhielt
Telix Pharmaceuticals Limited, Melbourne, Australien (Telix), für das
Diagnostikum TLX250-Px einen Complete Response Letter (CRL) der FDA
aufgrund von Mängeln im CMC-Bereich (Chemistry, Manufacturing and
Controls). Die FDA forderte zusätzliche Daten zur Vergleichbarkeit
zwischen dem in der klinischen Phase III-Studie verwendeten Produkt und
dem kommerziellen Herstellungsprozess an. Zudem müssen Mängel bei zwei
externen Produktions- und Lieferkettenpartnern vor einer erneuten
Einreichung behoben werden. Telix arbeitet an der Behebung der Mängel;
aktualisierte Zeitpläne sollen folgen.
Heidelberg Pharma hat gemäß Lizenzvereinbarung Anspruch auf
Meilensteinzahlungen und Umsatzbeteiligungen im zweistelligen
Prozentbereich bei einer Marktzulassung von TLX250-Px. Ein Teil der
künftigen Lizenzgebühren wurde 2024 an HealthCare Royalty (HCRx)
verkauft, mit einer Anpassung des Vertrages im März 2025. Da die
Marktzulassung bislang nicht erfolgte, verzögert sich die erwartete
Meilensteinzahlung von HCRx entsprechend.

* Strategische Fokussierung und Kostensparmaßnahmen: Aufgrund der
weiterhin erwarteten, aber verzögerten und niedrigeren
Meilensteinzahlung von HCRx leitete Heidelberg Pharma am 25. September
2025 ein umfangreiches Programm zur Fokussierung und Kostensenkung ein,
um die Finanzierungsreichweite des Unternehmens zu verlängern.
Heidelberg Pharma konzentriert sich seitdem auf die Weiterentwicklung
des führenden auf Amanitin basierenden ADC-Kandidaten HDP-101
(pamlectabart tismanitin). Das zweite klinische Programm HDP-102 (ein
ADC gegen CD37 zur Behandlung von Non-Hodgkin-Lymphomen) wurde pausiert,
nachdem in der 2025 gestarteten Phase I-Studie drei Patienten der ersten
Kohorte mit 40 µg/kg behandelt wurden. Für das dritte ADC HDP-103 zur
Behandlung des metastasierten, kastrationsresistenten Prostatakarzinoms
ist weiterhin geplant, die Unterlagen für einen Antrag auf eine
klinische Studie vorzubereiten und gegebenenfalls auszulizenzieren.
Darüber hinaus werden die frühen Forschungsaktivitäten schrittweise
eingestellt. Heidelberg Pharma prüft Möglichkeiten zur Auslizenzierung
seiner präklinischen Programme. Die Belegschaft wird bis Mitte 2026
unternehmensweit um etwa 75 % reduziert.

* Änderungen im Aufsichtsrat: Am 15. Mai wurde in der ordentlichen
Hauptversammlung der Heidelberg Pharma ein neuer Aufsichtsrat gewählt.
Dr. Georg F. Baur, Dr. Mathias Hothum, Dr. Birgit Kudlek, Dr. Dongzhou
Jeffery Liu und Dr. Yan Xia wurden wiedergewählt. Prof. Dr. Christof
Hettich und Dr. Friedrich von Bohlen standen nicht mehr zur Wiederwahl.
An deren Stelle wurden Dr. Karl Benedikt Biesinger und Dr. Klaus
Schollmeier neu in den Aufsichtsrat gewählt. In der anschließenden
konstituierenden Aufsichtsratssitzung wurde Dr. Biesinger zum neuen
Vorsitzenden sowie Dr. Baur und Dr. Hothum zu stellvertretenden
Vorsitzenden gewählt.

* Veränderungen im Vorstand: Im November 2025 übernahm Dr. Dongzhou
Jeffery Liu das Amt des Vorstandsvorsitzenden von Prof. Dr. Andreas
Pahl, dessen Bestellung zum Mitglied und Sprecher des Vorstands im
November widerrufen wurde. Dr. Liu war zuvor Mitglied des Aufsichtsrats
von Heidelberg Pharma und schied daraus aus, um die Leitung des
Vorstands zu übernehmen.

Ereignisse nach Ende der Berichtsperiode

* Meilensteinzahlung des Partners Takeda: Im Januar 2026 erhielt
Heidelberg Pharma von seinem Partner Takeda eine Meilensteinzahlung im
Rahmen der bestehenden Lizenzvereinbarung. Die Zahlung wurde durch die
Dosierung des ersten Patienten in einer klinischen Phase I/II-Studie mit
einem von Takeda entwickelten ADC-Kandidaten ausgelöst, der auf der von
Heidelberg Pharma lizenzierten ATAC-Technologie basiert.

* Anpassung der Vereinbarung mit HealthCare Royalty und Beteiligung von
Soleus Capital verlängert Finanzierungsreichweite: Am 9. März 2026
änderten Heidelberg Pharma und HCRx die bestehende Lizenzvereinbarung
und bezogen Soleus Capital Management, L.P. (Soleus Capital) als
weiteren Finanzierungspartner ein. Die Vereinbarung beinhaltet eine
Vorauszahlung von 20 Mio. USD von Soleus Capital sowie eine weitere
Zahlung von 25 Mio. USD bei FDA-Zulassung von TLX250-Px, während die
bestehende Meilensteinzahlung von HCRx fortbesteht, sich aber in ihrer
Höhe im Zeitablauf verringert. Auf Basis der verfügbaren Mittel und der
neuen Vereinbarung ist die Finanzierung des Unternehmens bis Mitte 2027
gesichert.

* Meilensteinzahlung des Partners Huadong: Am 18. März 2026 erreichte der
Partner Huadong Medicine einen Entwicklungsmeilenstein im Rahmen der
Lizenzvereinbarung für pamlectabart tismanitin, wodurch eine
Meilensteinzahlung an Heidelberg Pharma ausgelöst wurde. Anlass war die
Dosierung des ersten Patienten in einer Phase I-Bridging-Studie mit
HDP-101 in China, in der Sicherheit, Verträglichkeit, Pharmakokinetik
und Wirksamkeit bei chinesischen Patienten mit Plasmazellerkrankungen,
einschließlich multiplem Myelom, untersucht werden.

Finanzkennzahlen des Geschäftsjahres 2025 für den Heidelberg Pharma-Konzern

Das Geschäftsjahr 2025 bezieht sich auf den Zeitraum vom 1. Dezember 2024
bis zum 30. November 2025. Der Konsolidierungskreis umfasst die
Gesellschaften Heidelberg Pharma AG und Heidelberg Pharma Research GmbH. Im
Zuge der HCRx-Vereinbarung wurden 2024 die Gesellschaften HDP G250 AG & Co.
KG sowie HDP G250 Beteiligungs GmbH gegründet. Diese beiden Gesellschaften
sind unterhalb der Muttergesellschaft Heidelberg Pharma AG angegliedert,
nicht operativ tätig und werden jeweils vollkonsolidiert.

Der Heidelberg Pharma-Konzern erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2025
Umsatzerlöse und sonstige Erträge in Höhe von 6,9 Mio. Euro (2024: 12,0 Mio.
Euro).

Davon betrugen die Umsätze insgesamt 1,4 Mio. Euro (Vorjahr: 6,9 Mio. Euro)
und setzten sich vollständig aus den Kooperationsvereinbarungen für die
ATAC-Technologie zusammen (Vorjahr: 6,8 Mio. Euro). Aus dem Servicegeschäft
konnte im vergangenen Geschäftsjahr zusätzlich noch 0,1 Mio. Euro
erwirtschaftet werden. Infolge geringer ausgefallener Monetarisierung von
Kooperationen einschließlich der entsprechenden Materiallieferungen, fiel
der Umsatz 2025 damit gegenüber dem Vergleichsjahr plangemäß ab.

Die sonstigen Erträge betrugen 5,5 Mio. Euro (Vorjahr: 5,1 Mio. Euro) und
waren im Wesentlichen durch die Bilanzierung von Wechselkurserträgen (3,2
Mio. Euro; Vorjahr: 0,4 Mio. Euro), Forschungszulagen und Fördermitteln der
öffentlichen Hand (0,5 Mio. Euro; Vorjahr: 2,8 Mio. Euro) sowie einer 2025
vereinnahmten Meilensteinzahlung im Kontext eines früheren
Minderheitsbeteiligungsverkaufs in Höhe von 1,4 Mio. Euro geprägt.

Die betrieblichen Aufwendungen einschließlich der Abschreibungen erhöhten
sich 2025 mit 49,0 Mio. Euro deutlich gegenüber dem Vorjahr (32,6 Mio.
Euro). Hierin beinhaltet sind Aufwendungen für die eingeleiteten
Restrukturierungsmaßnahmen, welche sich auf 10,6 Mio. Euro belaufen und
insbesondere für ausscheidendes Personal (1,9 Mio. Euro), belastende
Verträge (0,7 Mio. Euro) und Abwertungen von Vermögenswerten (7,6 Mio. Euro)
angefallen sind.

Die Umsatzkosten betreffen die mit dem Umsatz unmittelbar verbundenen Kosten
des Konzerns. Dabei handelte es sich im Wesentlichen um Aufwendungen für die
Lieferung von Amanitin-Linker-Material an die Lizenzpartner. Diese Kosten
beliefen sich 2025 auf 0,3 Mio. Euro und lagen damit wesentlich unter dem
Vorjahreswert von 1,8 Mio. Euro. Sie entsprachen 1 % der betrieblichen
Aufwendungen.

Die Forschungs- und Entwicklungskosten in Höhe von 38,7 Mio. Euro erhöhten
sich im Vergleich zum Vorjahr (21,8 Mio. Euro) aufgrund gestiegener Kosten
für die laufende klinische Studie mit pamlectabart tismanitin (HDP-101), dem
Start der zweiten klinischen Studie mit HDP-102 sowie Aufwendungen für die
eingeleiteten Restrukturierungsmaßnahmen (9,6 Mio. Euro). Diese Kategorie
stellte mit 79 % der betrieblichen Aufwendungen weiterhin den größten
Kostenblock dar.

Die Verwaltungskosten betrugen 7,6 Mio. Euro, lagen damit über dem
Vorjahresniveau von 6,7 Mio. Euro und entsprachen 15 % der betrieblichen
Aufwendungen. Hierin beinhaltet sind 1,0 Mio. EUR Aufwendungen für die
eingeleiteten Restrukturierungsmaßnahmen.

Die sonstigen Aufwendungen für Aktivitäten im Bereich Geschäftsentwicklung,
Vermarktung, kommerzielle Marktversorgung und alles Sonstige, welche
hauptsächlich Personal- und Reisekosten umfassen, erhöhten sich geringfügig
gegenüber dem Vorjahr auf 2,4 Mio. Euro (Vorjahr 2,3 Mio. Euro) und
entsprachen 5 % der betrieblichen Aufwendungen.

Der Heidelberg Pharma-Konzern wies im Geschäftsjahr 2025 ein Jahresergebnis
von - 42,3 Mio. Euro (Vorjahr: -19,4 Mio. Euro) aus. Das Ergebnis je Aktie
sank von - 0,42 Euro im Vorjahr auf -0,91 Euro.

Der monatliche Barmittelverbrauch entsprach wie im Vorjahr 1,2 Mio. Euro.
Zum Ende des Geschäftsjahres verfügte der Konzern über liquide Mittel in
Höhe von 15,0 Mio. Euro (30. November 2024: 29,4 Mio. Euro).

Zum Geschäftsjahresende lag die Bilanzsumme bei 38,1 Mio. Euro (Vorjahr:
60,7 Mio. Euro). Wesentlich für die Reduktion war der Abfluss von
Zahlungsmitteln.

Das Eigenkapital des Heidelberg Pharma-Konzerns betrug zum Ende der
Berichtsperiode - 10,9 Mio. Euro (Vorjahr: 30,9 Mio. Euro) und entspricht
einer Eigenkapitalquote von -28,6 % (Vorjahr: 50,8 %). Die hohen
Sonderbelastungen im Zuge der Restrukturierungsmaßnahmen in Höhe von 10,6
Mio. Euro trugen maßgeblich zu einem negativen Eigenkapital bei.

Finanzausblick 2026 und Strategie

Der Vorstand rechnet für den Heidelberg Pharma-Konzern für das Geschäftsjahr
2026 mit Umsätzen und sonstigen Erträgen zwischen insgesamt 11,0 Mio. Euro
und 15,0 Mio. Euro.

Sollten sich Erträge und Aufwendungen wie erwartet entwickeln, dürfte sich
die geplante Finanzmitteländerung im Geschäftsjahr 2026 für den
Geschäftsbetrieb der Heidelberg Pharma gegenüber 2025 (-14,4 Mio. Euro)
verbessern. Berücksichtigt in der Prognose sind die Zuflüsse durch Soleus
Capital. Insofern könnte sich die Finanzmitteländerung zwischen 0,0 Mio.
Euro und -4,0 Mio. Euro bewegen. Das würde einer durchschnittlichen
Modifizierung pro Monat von 0,0 Mio. Euro bis -0,3 Mio. Euro entsprechen
(2025: 1,2 Mio. Euro Mittelabfluss). Der Zahlungsmittelbestand zum kommenden
Geschäftsjahresultimo sollte sich somit auf 11,0 Mio. Euro bis 15,0 Mio.
Euro belaufen (2025: 15,0 Mio. Euro).

Heidelberg Pharma geht davon aus, dass die Kostensenkungsmaßnahmen inklusive
der Personalreduktion bis Mitte des Jahres 2026 vollumfänglich umgesetzt und
daher die betrieblichen Aufwendungen signifikant gesenkt werden können.

Auf Basis der aktuellen internen Planung ist der Konzern bis Mitte des
Jahres 2027 finanziert.

Finanzausblick Ist 2025 Plan 2026
Mio. Euro Mio. Euro
Umsatzerlöse und sonstige Erträge 6,9 11,0 - 15,0
Betriebliche Aufwendungen (49,0) (25,0) - (29,0)
Betriebsergebnis (42,1) (13,0) - (17,0)
Finanzmittelveränderung gesamt1 (14,4) 0,0 - (4,0)
Finanzmittelveränderung pro Monat1 (1,2) 0,0 - (0,3)
1 Ohne Berücksichtigung etwaiger Kapitalmaßnahmen

Heidelberg Pharma geht für die nächsten Jahre davon aus, dass die
Aufwendungen die Erträge zusammengenommen übersteigen werden.

Heidelberg Pharma ist überzeugt, mit ihrer auf dem Toxin Amanitin
basierenden ADC-Technologie zielgerichtete und hochwirksame Therapien für
die Krebsbehandlung zu entwickeln, die von hohem medizinischem Nutzen für
die Patienten sein könnten.

Kernelemente der Strategie sind die Entwicklung von pamlectabart tismanitin
bis zum klinischen "Proof-of-Concept", die Anbahnung von weiteren
Forschungs-/Optionsverträgen für die Pipelineprojekte und deren Erweiterung
auf langfristige Lizenzvereinbarungen.

Einladung zur Bilanzpressekonferenz

Heidelberg Pharma wird am Donnerstag, den 26. März 2026 um 14:00 Uhr MEZ
einen Audio-Webcast für Pressevertreter, Analysten und Investoren in
englischer Sprache abhalten. Bitte registrieren Sie sich 10 Minuten vorab
unter folgendem Link:

https://us06web.zoom.us/webinar/register/WN_5nALRwuoSLqisBAvdakL4Q

Sie erhalten per E-Mail Ihre Registrierungsbestätigung, die den Link zur
Teilnahme am Audio-Webcast sowie Einwahldaten für die Teilnahme per Telefon
enthält. Bitte beachten Sie, dass das Stellen von mündlichen und
schriftlichen Fragen nur bei Online-Teilnahme möglich ist.

Kennzahlen für den Heidelberg Pharma-Konzern

In Tsd. Euro 2025 1 Tsd. 2024 1 Tsd.
Euro Euro
Ergebnis
Umsatzerlöse 1.457 6.849
Sonstige Erträge 5.474 5.112
Betriebliche Aufwendungen (49.032) (32.626)
davon Forschungsund Entwicklungskosten (38.779) (21.843)
Betriebsergebnis (42.100) (20.665)
Ergebnis vor Steuern (41.231) (19.382)
Jahresergebnis (42.281) (19.382)
Gesamtergebnis (42.281) (19.382)
Ergebnis je Aktie in Euro (0,91) (0,42)
(unverwässert)

Bilanz zum Periodenende
Bilanzsumme 38.136 60.720
Liquide Mittel 14.976 29.422
Eigenkapital (10.918) 30.866
Eigenkapitalquote2 in % (28,6) 50,8

Kapitalflussrechnung
Operativer Cashflow (31.600) (29.588)
Cashflow aus der Investitionstätigkeit (135) (449)
Cashflow aus der 18.346 16.077
Finanzierungstätigkeit

Mitarbeiter (Anzahl)
Mitarbeiter am Jahresende3 120 116
Mitarbeiter am Jahresende3 111 105
(Vollzeitäquivalente)
1) Der Berichtszeitraum beginnt am 1. Dezember und endet am 30. November
2) Eigenkapital / Bilanzsumme
3) Inklusive Mitglieder des Vorstands

Durch die Rundung der exakten Zahlen können sich Differenzen ergeben.

Der Geschäftsbericht einschließlich des gemäß den International Financial
Reporting Standards (IFRS) aufgestellten Konzernabschlusses wurde unter
https://heidelberg-pharma.com/de/presse-investoren/mitteilungen-und-berichte/finanzberichte
veröffentlicht.

Kontakt Heidelberg Pharma AG Sylvia IR/PR-Beratung MC Services AG
Wimmer Senior Director Corporate Katja Arnold (CIRO) Managing
Communications Tel.: +49 6203 1009 Director & Partner Tel.: +49
1004 E-Mail: 89 210 228-40 E-Mail:
[1]investors@hdpharma.com [1]katja.arnold@mc-services.eu
Gregor-Mendel-Str. 22, 68526 1.
Ladenburg 1. mailto:katja.arnold@mc-ser
mailto:investors@hdpharma.com vices.eu
Über Heidelberg Pharma

Als erstes Unternehmen verwendet Heidelberg Pharma den Wirkstoff Amanitin
aus dem grünen Knollenblätterpilz für den Einsatz in der Krebstherapie. Der
biologische Wirkmechanismus des Toxins stellt einen neuen therapeutischen
Ansatz dar und wird als Wirkstoff in der auf Amanitin basierenden
ADC-Technologie, der sogenannten ATAC-Technologie eingesetzt.

Der führende Kandidat HDP-101 (INN: pamlectabart tismanitin) ist ein
BCMA-ATAC, das sich in der klinischen Entwicklung für das Multiple Myelom
befindet. Der Kandidat hat von der FDA den Orphan-Drug-Status und
Fast-Track-Status erhalten. Ein zweiter ATAC-Kandidat, HDP-102, befindet
sich in der klinischen Entwicklung für Non-Hodgkin-Lymphome. HDP-103 gegen
metastasierten kastrationsresistenten Prostatakrebs und HDP-104 gegen
gastrointestinale Tumore wie Darmkrebs haben die präklinische Entwicklung
abgeschlossen. Diese drei Programme stehen für Partnerschaften zur
Verfügung.

Das Unternehmen hat seinen Sitz in Ladenburg und ist an der Frankfurter
Wertpapierbörse notiert: ISIN DE000A11QVV0 / WKN A11QVV / Symbol HPHA.
Weitere Informationen finden Sie unter www.heidelberg-pharma.com

ATAC® ist eine eingetragene Marke der Heidelberg Pharma Research GmbH.

Dieser Text enthält bestimmte zukunftsgerichtete Aussagen, die sich auf den
Geschäftsbereich der Gesellschaft beziehen und die sich durch den Gebrauch
von zukunftsgerichteter Terminologie wie etwa "schätzt", "glaubt",
"erwartet", "könnte", "wird", "sollte", "zukünftig", "möglich" oder ähnliche
Ausdrücke oder durch eine allgemeine Darstellung der Strategie, der Pläne
und der Absichten der Gesellschaft auszeichnen. Solche zukunftsgerichteten
Aussagen umfassen bekannte und unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere
Faktoren, die bewirken könnten, dass sich die tatsächlichen Ergebnisse des
Geschäftsbetriebes, die Finanzlage, die Ertragslage, die Errungenschaften
oder auch die Ergebnisse des Sektors erheblich von jeglichen zukünftigen
Ergebnissen, Erträgen oder Errungenschaften unterscheiden, die in solchen
zukunftsgerichteten Aussagen ausgedrückt oder vorausgesetzt werden.
Angesichts dieser Unwägbarkeiten werden mögliche Investoren und Partner
davor gewarnt, übermäßiges Vertrauen auf solche zukunftsgerichteten Aussagen
zu stützen. Wir übernehmen keine Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten
Aussagen zu aktualisieren, um zukünftiges Geschehen oder Entwicklungen
widerzuspiegeln.

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26.03.2026 CET/CEST Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht,
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2298072 26.03.2026 CET/CEST

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Quelle: dpa-AFX