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EQS-News: Geschäftszahlen nach neun Monaten 2025/2026: KWS bleibt auf Kurs trotz eines herausfordernden Agrarumfelds (deutsch)

EQS-News: Geschäftszahlen nach neun Monaten 2025/2026:  KWS bleibt auf Kurs trotz eines herausfordernden Agrarumfelds (deutsch)
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Geschäftszahlen nach neun Monaten 2025/2026: KWS bleibt auf Kurs trotz eines herausfordernden Agrarumfelds

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Geschäftszahlen nach neun Monaten 2025/2026: KWS bleibt auf Kurs trotz eines
herausfordernden Agrarumfelds

12.05.2026 / 07:00 CET/CEST
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Corporate News

Einbeck, 12. Mai 2026

Geschäftszahlen nach neun Monaten 2025/2026:
KWS bleibt auf Kurs trotz eines herausfordernden Agrarumfelds

* Umsatzanstieg von 2,6 %* geprägt durch saisonbedingt frühere
Auslieferungen

* Segment Zuckerrüben wächst trotz deutlichen Rückgangs der globalen
Anbaufläche

* EBITDA-Anstieg auf 386,8 (360,8) Mio. EUR durch positiven Sondereffekt aus
Lizenzverkauf USA - hohe Ergebnisstabilität trotz spürbarer
Währungseinbußen

* Ausblick für GJ 2025/2026 bestätigt: Stabiler Umsatz auf vergleichbarer
Basis* und EBITDA-Marge (vor positivem Sondereffekt) in der Bandbreite
von 19 bis 21% erwartet

"Im saisonal wichtigen Frühjahrsquartal konnten wir unser Geschäft trotz
eines anspruchsvollen Marktumfelds ausbauen. Unsere Stärke im
Zuckerrübengeschäft sowie frühere Auslieferungen trugen zu dieser
Entwicklung bei", kommentierte Dr. Jörn Andreas, Finanzvorstand von KWS.
"Ein leistungsfähiges Sortenportfolio und konsequente Kostendisziplin haben
uns ermöglicht, Belastungen wirksam abzufedern und unsere operative
Ertragskraft zu behaupten. Angesichts der Unsicherheiten an den globalen
Agrarmärkten werden wir auch zukünftig unsere Strategie mit dem klaren Fokus
auf Profitabilität und Innovation konsequent umsetzen."

*ohne Währungs- und Portfolioeffekte

Wesentliche Ergebniskennzahlen im
Überblick (fortgeführte Aktivitäten)
in Mio. EUR 9M 9M +/-
2025/20- 2024/20-
26 25
Umsatzerlöse 1.348,6 1.344,3 0,3%
EBITDA 386,8 360,8 7,2%
EBIT 311,1 282,1 10,3%
Finanzergebnis 3,3 -11,7 >100,0%
Ergebnis vor Steuern 314,3 270,4 16,2%
Ertragsteuern 94,3 67,6 39,5%
Ergebnis nach Steuern 220,0 202,8 8,5%
Ergebnis je Aktie in 6,67 6,15 8,5%
EUR

In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2025/2026 erzielte die KWS
Gruppe Umsatzerlöse von 1.348,6 (1.344,3) Mio. EUR. Auf vergleichbarer Basis
(ohne Währungs- und Portfolioeffekte) stieg der Umsatz im Berichtszeitraum
im Wesentlichen aufgrund früherer Auslieferungen um 2,6 % an.
Währungseffekte wirkten sich mit 1,8 % umsatzmindernd aus.

Die operativen Ergebniskennzahlen der KWS Gruppe waren durch Sondereffekte
beeinflusst. Im Berichtszeitraum fiel ein operativer positiver Einmaleffekt
von 29 Mio. EUR aus der Veräußerung von Lizenzrechten im Zusammenhang mit dem
Verkauf des nordamerikanischen Maisgeschäfts an. Zudem enthielt das
Beteiligungsergebnis einen positiven Effekt von 7,7 Mio. EUR aus dem Abgang
der Anteile an den nordamerikanischen Joint-Ventures (AgReliant).
Ergebnisbelastend wirkten sich dagegen eine Rückstellung für ein
Rechtsrisiko (Segment Getreide) im mittleren einstelligen
Millionen-Euro-Bereich sowie negative Währungseinflüsse in Höhe von ca. 15
Mio. EUR aus. Die Ergebnisentwicklung im Vorjahreszeitraum war dagegen von der
Auflösung einer Rückstellung für umsatzsteuerliche Risiken in Höhe von
8,0Mio.EUR im Segment Zuckerrüben positiv beeinflusst.

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) verbesserte
sich auf 386,8 (360,8) Mio. EUR. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT)
stieg auf 311,1 (282,1) Mio. EUR. Beim Bruttoergebnis, das auf dem Niveau des
Vorjahres lag, wurden währungsbedingte Einbußen durch positive Portfoliomix-
und Vorzieheffekte kompensiert. Die Aufwendungen für Forschung- und
Entwicklung sowie Verwaltung und Vertrieb entwickelten sich u.a. aufgrund
kostendämpfender Maßnahmen leicht rückläufig.

Das Finanzergebnis verbesserte sich deutlich auf 3,3 (-11,7) Mio. EUR, im
Wesentlichen aufgrund eines gestiegenen Beteiligungsergebnisses. Das
Ergebnis vor Steuern verbesserte sich auf 314,3 (270,4) Mio. EUR. Die Steuern
von Einkommen und Ertrag betrugen 94,3 (67,6) Mio. EUR. Daraus resultierte ein
Ergebnis nach Steuern aus fortgeführten Geschäftsbereichen in Höhe von 220,0
(202,8) Mio. EUR bzw. 6,67
(6,15) EUR je Aktie.

Im Berichtszeitraum verringerte sich der operative Cashflow der
fortgeführten Geschäftsbereiche auf -53,8 (54,7) Mio. EUR, im Wesentlichen
aufgrund des Anstiegs von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Der Cashflow aus Investitionstätigkeit der fortgeführten Geschäftsbereiche
betrug -0,9 (-58,6) Mio. EUR. Hierbei tätigte die KWS Gruppe in den ersten
neun Monaten 2025/2026 insgesamt Investitionen für Sachanlagen und
immaterielle Vermögenswerte (ohne Leasing) in Höhe von 56,0 (73,6) Mio. EUR.
Darüber hinaus enthielt der Cashflow aus Investitionstätigkeit im
Berichtszeitraum die Zahlung eines Teils des Verkaufspreises für das
nordamerikanische Maisgeschäft. Der freie Cashflow der fortgeführten
Geschäftsbereiche lag mit -52,7 (-3,9) Mio. EUR unter dem Vorjahreswert.

Die Eigenkapitalquote betrug 57,5 (58,1) % und die Bilanzsumme lag zum 31.
März 2026 bei 3.092,3 (2.950,7) Mio. EUR. Die Nettoverschuldung erreichte
178,7 (179,2) Mio. EUR.

Geschäftsentwicklung nach Segmenten

Das Segment Zuckerrüben verzeichnete trotz deutlicher Anbauflächenrückgänge,
insbesondere in der Europäischen Union, ein nominal leichtes Umsatzwachstum
auf 703,8 (693,2) Mio. EUR. Der Anstieg auf vergleichbarer Basis* von 4,2 %
ist auf Vorzieheffekte in einigen Märkten sowie einen höheren Umsatzanteil
unserer Produktinnovationen CONVISO® SMART und CR+ (62 % ggü. 57 %)
zurückzuführen. Das Segmentergebnis (EBITDA) erreichte 324,6 (331,2) Mio. EUR.
Im Vorjahreszeitraum war im Segmentergebnis ein positiver Sondereffekt in
Höhe von 8,0 Mio. EUR aus der Auflösung einer Rückstellung für
umsatzsteuerliche Risiken enthalten.

Im Segment Mais lagen die Umsatzerlöse mit 349,4 (352,4) Mio. EUR auf dem
Niveau des Vorjahres. Trotz eines erwartet deutlichen Rückgangs im
Osteuropageschäft stieg der Umsatz auf vergleichbarer Basis* um 1,3 %, im
Wesentlichen aufgrund von Vorzieheffekten in einigen Märkten sowie einer
erfreulichen Entwicklung des Geschäfts mit Sonnenblumensaatgut. Der Anstieg
des Segmentergebnis (EBITDA) auf 106,5 (62,9) Mio. EUR ist im Wesentlichen auf
einen positiven Sondereffekt aus der Veräußerung von Lizenzrechten im Rahmen
des Verkaufs des nordamerikanischen Maisgeschäfts von 29 Mio. EUR sowie den
Wegfall anteiliger F&E-Aufwendungen für das ehemalige Joint Venture
AgReliant zurückzuführen.

Im Segment Getreide, das den überwiegenden Teil des Jahresumsatzes im ersten
Halbjahr erzielt, lag der Umsatz mit 243,4 (243,3) Mio. EUR auf dem Niveau des
Vorjahres (auf vergleichbarer Basis*: +0,7 %). Das Geschäft mit Rapssaatgut
verzeichnete deutliche Umsatzzuwächse, während die Umsätze mit Roggensaatgut
zurückgingen. Das Segmentergebnis (EBITDA) lag mit 65,4 (78,0) Mio. EUR
deutlich unter dem Niveau des Vorjahres. Der Rückgang ist im Wesentlichen
auf verstärkte F&E-Anstrengungen (u.a. Hybridisierung von Gerste und Weizen)
sowie eine Rückstellung für ein Rechtsrisiko im mittleren einstelligen
Millionen-Euro-Bereich zurückzuführen.

Im Segment Gemüse stieg der Umsatz auf 46,5 (45,5) Mio. EUR. Dies entspricht
einem Wachstum auf vergleichbarer Basis* von 2,0 %, im Wesentlichen aufgrund
eines höheren Umsatzes mit Bohnensaatgut. Unser Spinatgeschäft verzeichnete
eine stabile Nachfrage. Das Segmentergebnis (EBITDA) war mit -19,3 (-11,9)
Mio. EUR infolge der planmäßigen Aufwendungen für den Ausbau der
Gemüsezüchtung wie im Vorjahreszeitraum negativ.

Die Umsatzerlöse im Segment Corporate, die im Wesentlichen durch die
landwirtschaftlichen Betriebe von KWS in Deutschland, Frankreich und Polen
erzielt werden, erreichten 5,5 (9,9) Mio. EUR. Das Segmentergebnis (EBITDA)
betrug -90,3 (-99,2) Mio. EUR. Da im Segment Corporate sämtliche
übergreifenden Kosten für die zentralen Funktionen der KWS Gruppe sowie
grundlegende Forschungsaufwendungen abgebildet werden, fällt das
Segmentergebnis regelmäßig negativ aus.

*ohne Währungs- und Portfolioeffekte

Jahresprognosen 2025/2026 bestätigt

Die Jahresprognosen haben sich gegenüber den Aussagen im
Halbjahresfinanzbericht 2025/2026 nicht verändert. Weiterhin wird für die
KWS Gruppe im Geschäftsjahr 2025/2026 ein Umsatz auf vergleichbarer Basis
(ohne Währungs- und Portfolioeffekte) auf Vorjahresniveau erwartet.
Wesentlich hierfür sind das insgesamt gedämpfte Agrarumfeld, die
Verringerung der weltweiten Anbaufläche für Zuckerrüben sowie der erwartete
Rückgang des Russland-Geschäfts infolge von Importrestriktionen und
Lokalisierungs-bestrebungen.

Die EBITDA-Marge wird in Übereinstimmung mit den Mittelfristzielen in einer
Bandbreite von 19 bis 21 % erwartet. Hierbei unberücksichtigt ist der
positive Sondereffekt von 29 Mio. EUR aus der Veräußerung von Lizenzrechten im
Rahmen des Verkaufs des nordamerikanischen Maisgeschäfts im
Berichtszeitraum.

Über KWS

KWS ist eines der führenden Pflanzenzüchtungsunternehmen weltweit. Etwa
5.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter* in mehr als 70 Ländern
erwirtschafteten im Geschäftsjahr 2024/2025 einen Umsatz von rund 1,68 Mrd.
Euro. Seit 170 Jahren wird KWS als familiengeprägtes Unternehmen
eigenständig und unabhängig geführt. Schwerpunkte sind die Pflanzenzüchtung
und die Produktion sowie der Verkauf von Zuckerrüben-, Mais-, Getreide-,
Gemüse-, Raps- und Sonnenblumensaatgut. KWS setzt modernste Methoden der
Pflanzenzüchtung ein, um die Erträge der Landwirtinnen und Landwirte zu
steigern sowie die Widerstandskraft von Pflanzen gegen Krankheiten,
Schädlinge und abiotischen Stress weiter zu verbessern. Um dieses Ziel zu
realisieren, investierte das Unternehmen im Geschäftsjahr 2024/2025 ca. 350
Mio. Euro in Forschung und Entwicklung.

* ohne Saisonarbeitskräfte

Weitere Informationen: www.kws.com/corp/de. Folgen Sie uns auf LinkedIn.

Kontakt

Peter Vogt
Head of Investor Relations

Phone: +49-30 816914-490

peter.vogt@kws.com

Gina Wied

Head of Corporate Communications

Tel. +49 151 20345978

gina.wied@kws.com

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Unternehmen: KWS SAAT SE & Co. KGaA
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E-Mail: info@kws.com
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WKN: 707400
Indizes: S-DAX
Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard),
Hannover; Freiverkehr in Düsseldorf, Hamburg, München,
Stuttgart, Tradegate BSX
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Quelle: dpa-AFX