E.ON bleibt auf Kurs und investiert weiter in die Energiewende
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E.ON bleibt auf Kurs und investiert weiter in die Energiewende
12.08.2026 / 07:00 CET/CEST
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E.ON bleibt auf Kurs und investiert weiter in die Energiewende
* Bereinigtes Konzern-EBITDA steigt auf 5,4 Milliarden Euro (H1 2025: 5,3
Milliarden Euro) und bereinigter Konzernüberschuss auf 1,9 Milliarden
Euro (H1 2025: 1,8 Milliarden Euro)
* Investitionen von 3 Milliarden Euro im ersten Halbjahr stärken die
europäische Energiewende und Infrastruktur
* Prognose für Gesamtjahr 2026 bestätigt: Bereinigtes Konzern-EBITDA
zwischen 9,4 und 9,6 Milliarden Euro und bereinigter Konzernüberschuss
zwischen 2,7 und 2,9 Milliarden Euro erwartet
E.ON hat im ersten Halbjahr 2026 seine positive Entwicklung fortgesetzt und
ein Ergebnis über Vorjahr erzielt. Wesentliche Impulse kamen erneut aus dem
investitionsgetriebenen Wachstum des Unternehmens sowie aus der operativen
Stärke des Geschäfts. In einem weiterhin anspruchsvollen Marktumfeld zeigt
sich E.ON damit gut aufgestellt und bestätigt die Prognose für das laufende
Geschäftsjahr.
"E.ON hat auch im ersten Halbjahr 2026 verlässlich geliefert. Unser Ergebnis
zeigt, dass wir mit unserer Strategie richtig liegen. Wir investieren weiter
in großem Umfang und mit hohem Tempo in die Energieinfrastruktur der
Zukunft. Damit schaffen wir die Voraussetzungen dafür, dass die Energiewende
für unsere Kundinnen und Kunden funktioniert und bezahlbar bleibt", sagte
Leonhard Birnbaum, Vorstandsvorsitzender der E.ON SE.
Das bereinigte Konzern-EBITDA erhöhte sich im ersten Halbjahr 2026 um 1
Prozent auf 5,4 Milliarden Euro (H1 2025: 5,3 Milliarden Euro). Der
bereinigte Konzernüberschuss stieg um 5 Prozent auf 1,9 Milliarden Euro (H1
2025: 1,8 Milliarden Euro). Für das Gesamtjahr erwartet E.ON weiterhin ein
bereinigtes Konzern-EBITDA zwischen 9,4 und 9,6 Milliarden Euro sowie einen
bereinigten Konzernüberschuss zwischen 2,7 und 2,9 Milliarden Euro. Das
entspricht einem bereinigten Ergebnis je Aktie von 1,03 bis 1,11 Euro.
"Das erste Halbjahr bestätigt die Stärke und Robustheit unseres
Geschäftsmodells. Dank unserer operativen und finanziellen Leistung können
wir unsere Prognose für das Gesamtjahr bestätigen. Gleichzeitig setzen wir
unsere Investitionen konsequent fort und schaffen damit die Grundlage für
weiteres Wachstum und eine zukunftsfähige europäische Energieinfrastruktur",
sagte E.ON-Finanzvorständin Nadia Jakobi.
Geschäftsfelder entwickeln sich planmäßig
Energy Networks zeigte sich im ersten Halbjahr wie erwartet insgesamt
stabil. Das bereinigte EBITDA lag mit über 3,8 Milliarden Euro leicht über
Vorjahresniveau (H1 2025: 3,8 Milliarden Euro). Treiber waren erneut die
hohen Investitionen in den Ausbau und die Modernisierung der Netze. Positive
Impulse kamen dabei sowohl aus Deutschland als auch aus den europäischen
Märkten, insbesondere in Zentral- und Süd-Osteuropa. In Deutschland wirkte
sich darüber hinaus der Ausbau des Smart-Meter-Geschäfts positiv aus.
Ergebnismindernde Effekte ergaben sich aus Aufwendungen für nachhaltige
Wachstumsmaßnahmen sowie der Entkonsolidierung der NEW-Gruppe.
Das Geschäftsfeld Energy Infrastructure Solutions setzte seinen
Wachstumskurs im ersten Halbjahr 2026 fort. Das bereinigte EBITDA stieg um
19 Prozent auf rund 390 Millionen Euro (H1 2025: rund 330 Millionen Euro).
Wachstumstreiber waren insbesondere das Industriekundengeschäft in
Deutschland mit der Inbetriebnahme neuer Kundenprojekte sowie das
Weiterreichen höherer Beschaffungskosten aus Vorjahren.
Auch Energy Retail zeigte ein erfolgreiches erstes Halbjahr. Das bereinigte
EBITDA lag mit 1,2 Milliarden Euro erwartungsgemäß leicht unter
Vorjahresniveau (H1 2025: 1,3 Milliarden Euro). Die Entwicklung war vor
allem durch strukturelle Effekte in Deutschland geprägt, darunter die
NEW-Entkonsolidierung. Positiv wirkten sich optimierte Prozesse im
Kundenmanagement aus. In Großbritannien konnten positive Effekte sowohl aus
Energieeffizienzmaßnahmen als auch der Entwicklung im Privatkundengeschäft
die Ergebnisrückgänge aus schrittweise auslaufenden Altverträgen mit
Industrie- und Geschäftskunden mehr als ausgleichen.
Investitionen schaffen Voraussetzungen für nächste Phase der Energiewende
E.ON investierte im ersten Halbjahr 2026 insgesamt 3 Milliarden Euro. Der
Schwerpunkt lag dabei insbesondere auf Energieinfrastruktur, Digitalisierung
und innovativen Kundenlösungen zur Unterstützung der Elektrifizierung von
Wirtschaft und Gesellschaft. Aufgrund witterungsbedingter Verzögerungen zu
Jahresbeginn lagen die Investitionen unter dem Vorjahreswert (H1 2025: 3,2
Milliarden Euro). Diese Investitionen werden im weiteren Jahresverlauf
nachgeholt. E.ON bekräftigt seine Planung, im Geschäftsjahr 2026 insgesamt
rund 8,7 Milliarden Euro zu investieren.
Im Geschäftsfeld Energy Networks beliefen sich die Investitionen auf rund
2,3 Milliarden Euro (H1 2025: 2,5 Milliarden Euro). Die Investitionen
flossen insbesondere in neue Netzanschlüsse sowie den Ausbau und die
Digitalisierung der Verteilnetze. Allein im ersten Halbjahr realisierte E.ON
in Deutschland mehr als 130.000 neue Anschlüsse und integrierte mehr als 5
Gigawatt zusätzliche erneuerbare Erzeugungsleistung in seine Netze. Dies
entspricht rund 1.000 neuen Windrädern. Darüber hinaus hat das Unternehmen
den Smart-Meter-Rollout weiter vorangetrieben und in digitale Lösungen für
eine effizientere Nutzung bestehender Netzkapazitäten investiert.
Energy Infrastructure Solutions investierte im ersten Halbjahr rund 360
Millionen Euro (H1 2025: rund 350 Millionen Euro). Die Investitionen dienten
insbesondere dem Ausbau integrierter Energielösungen für Städte, Kommunen
und Industriekunden. Zu den wesentlichen Projekten gehörten unter anderem
Batteriespeicher, Wärme- und Quartierslösungen sowie Investitionen in das
Smart-Meter-Geschäft in Großbritannien. Die Nachfrage nach Lösungen zur
Dekarbonisierung blieb dabei auf hohem Niveau.
Im Geschäftsfeld Energy Retail erhöhten sich die Investitionen um 6 Prozent
auf rund 240 Millionen Euro (H1 2025: rund 220 Millionen Euro). Die Mittel
flossen vor allem in die Digitalisierung des Kundengeschäfts sowie in den
europaweiten Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektromobilität. E.ON baute
sein öffentliches Ladenetz weiter aus und trieb die Entwicklung und
Verbreitung von Kundenlösungen voran, die das Energiesystem flexibler und
effizienter machen. Im Mittelpunkt stehen dabei die intelligente Einbindung
von Elektrofahrzeugen, Batteriespeichern und Wärmepumpen sowie innovative
Technologien wie das bidirektionale Laden. Diese Flexibilitäten helfen,
erneuerbare Energien besser zu integrieren, vorhandene Infrastruktur
effizient zu nutzen und die Kosten der Energiewende für alle Beteiligten zu
begrenzen.
"Die Nachfrage nach Netzanschlüssen von Speichern, Rechenzentren und
elektrischen Anwendungen wächst in ganz Europa dynamisch. In der zweiten
Halbzeit der Energiewende kommt es jetzt vor allem darauf an, das
Gesamtsystem intelligent auszubauen und effizient zu steuern.
Leistungsfähige Netze, Flexibilität und digitale Lösungen rücken dabei immer
stärker in den Mittelpunkt. Mit unseren Investitionen schaffen wir dafür die
Grundlage und erschließen zugleich die Wachstumschancen der zunehmenden
Elektrifizierung von Wirtschaft und Gesellschaft. Damit wir dieses Tempo
beibehalten können, brauchen Investitionen einen verlässlichen
regulatorischen und politischen Rahmen", so Leonhard Birnbaum.
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Quelle: dpa-AFX
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