LEINFELDEN-ECHTERDINGEN (dpa-AFX) - Der Nutzfahrzeughersteller Daimler Truck hat im ersten Quartal die Probleme auf dem wichtigen nordamerikanischen Markt deutlich zu spüren bekommen. Der Umsatz des Industriegeschäfts - also ohne Finanzdienstleistungen gerechnet - fiel im Jahresvergleich um 14 Prozent auf 9,1 Milliarden Euro, das um Sondereffekte bereinigte Konzernergebnis vor Zinsen und Steuern gar um über die Hälfte auf 498 Millionen Euro, wie das Dax-Unternehmen am Mittwoch in Leinfelden-Echterdingen mitteilte. Die von Anlegern viel beachtete bereinigte operative Gewinnmarge im Industriegeschäft sackte um 4,6 Prozentpunkte auf 5,0 Prozent ab. Die Ergebnisse fielen damit schwächer aus als von Analysten ohnehin befürchtet. Das Management blieb bei seinem Jahresausblick, weil die Bestellungen nach dem Einbruch im Vorjahr in den ersten drei Monaten um 50 Prozent auf 114.043 Fahrzeuge anzogen.
Unter dem Strich ging der Gewinn je Aktie um 80 Prozent auf 0,18 Euro zurück. Neben dem schwachen Abschneiden im Tagesgeschäft hatte Daimler Truck zu Anfang April die Asiensparte (außer China und Indien) aus dem Konzern ausgegliedert und in ein Joint Venture mit der Toyota-Tochter Hino eingebracht./men/stk
Quelle: dpa-AFX