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FRANKFURT/MADRID (dpa-AFX) - Gerüchte über ein Übernahmeinteresse sorgen bei Aktien von 1&1
Am Ende eines schwachen Februars verhalfen die Spekulationen den 1&1-Aktien zu einem Kurssprung von 8,3 Prozent auf 24,20 Euro. Zuletzt waren sie bei 22 Euro auf einem Tief seit November angekommen, genauso wie United Internet
Telefonica ist in Deutschland bereits mit seinem O2-Netz aktiv, hat aber 1&1 vor einiger Zeit als Netz-Mitnutzer verloren im Zuge dessen Vorhaben, ein eigenes Netz aufzubauen. Dieser Plan jedoch stockt, zuletzt hatte 1&1 sich deshalb Kapazitäten im Vodafone
Am Dienstag hatte Telefonica Resultate vorgelegt. Dabei schwächelte die Deutschland-Tochter O2. Laut dem DZ-Bank-Analysten Matthias Volkert zeigten sie die Beeinträchtigungen davon auf, dass 1&1 den Netznutzungsvertrag gelöst hatte. Das Management habe dann in einer Analystenkonferenz betont, dass Deutschland kurz-, mittel- und langfristig ein Kernmarkt für Telefonica bleibe. Auf konkrete Nachfragen zu einer möglichen Wieder-Verflechtung mit 1&1 sei das Management jedoch nicht eingegangen.
Die Fantasie für eine Konsolidierung in der Telekom-Branche trieb zum Wochenschluss auch den europäischen Sektorindex
Auffällig stark erholten sich die Titel des Mobilfunk-Wiederverkäufers Freenet
Quelle: dpa-AFX