(neu: Kursentwicklung, Renk und Hensoldt im MDax)
FRANKFURT (dpa-AFX Broker) - Die Aktien von Rheinmetall
Besonders schwer wog, dass der Analyst und bisherige Optimist David Perry von JPMorgan am Donnerstagabend zunächst die Segel gestrichen und seine "Outperform"-Empfehlung aufgegeben hat. Bisher hatte er noch in jedem Rückschlag eine Einstiegschance gesehen. Aber auch Adrien Rabier von Bernstein Research stellte die Anleger auf eine "Verlängerung des Bärenszenarios" ein. Eine Trendwende müsse von einem Umsatzschub kommen, aber der verzögere sich.
Während Rabier aber noch grundsätzlich optimistisch bleibt mit einem Kursziel von 2.050 Euro, stutzte Perry sein Ziel auf 1.500 Euro herunter. Beide Experten liegen damit zwar klar über Marktniveau, aber entscheidend war der Tenor ihrer Analysen.
Perry sieht für Rheinmetall Schwierigkeiten, die eigenen Wachstumsambitionen zu erfüllen - viermal in den letzten sechs Monaten habe man die Markterwartungen verfehlt. Perry hält also eher sinkende Ergebnisschätzungen für wahrscheinlich als steigende und kappte seine eigenen bis 2030 um bis zu 5 Prozent. Zudem begännen einige Investoren sogar am Produktportfolio von Rheinmetall zu zweifeln. Er teile diese Sorgen zwar nicht, sie könnten eine Neubewertung der Aktien zunächst aber verhindern.
Auch andere Rüstungswerte gerieten in den Sog von Rheinmetall. So sackten Renk
Quelle: dpa-AFX