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Foto: Novo Nordisk
09.02.2021 Michel Doepke

Schlag-den-Buffett-Depot-Wert Novo Nordisk: Keine Angst vor Eli Lilly

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Novo Nordisk

In zwei Jahren wird das dänische Vorzeige-Unternehmen Novo Nordisk 100 Jahre alt. Seit vielen Jahren ist die Gesellschaft der führende Hersteller von Insulinen. Und es ist davon auszugehen, dass sich Novo Nordisk auch in den kommenden Jahren behaupten kann. Doch die Konkurrenz schläft nicht – dazu gehört auch Eli Lilly.

Eli Lilly wird schon bald weitere wichtige Studiendaten zum Antidiabetikum Tirzepatid vorlegen. Davor haben einige Analysten ihre Einschätzung für die Aktie von Novo Nordisk bekräftigt.

Novo Nordisk
Gerade der nordamerikanische Markt, die Heimat von Eli Lilly, ist für Novo Nordisk von enormer Bedeutung.

Kursziel 500 Dänische Kronen

Die Deutsche Bank hat Novo Nordisk auf "Buy" mit einem Kursziel von 500 Dänische Kronen (67,24 Euro) belassen. Der solide Ausblick auf 2021 sei einer von zwei Bausteinen für eine abermals solide Kursentwicklung in diesem Jahr, schrieb Analyst Emmanuel Papadakis in einer am Dienstag vorliegenden Studie. Der zweite seien anstehende Daten der Surpass-2-Studie des Konkurrenten Eli Lilly, die vermutlich als neutral bis leicht positiv für Novo Nordisk gesehen werden dürften.

Auch die US-Bank JPMorgan hat Novo Nordisk auf "Overweight" mit einem Kursziel von 500 Kronen belassen. Von der Phase-III der Surpass-2-Studie für Tirzepatid von Eli Lilly sollte nichts zu befürchten sein für Novo Nordisk, schrieb Analyst Richard Vosser in einer am Montag vorliegenden Studie.

Investierte Anleger sollten sich von den bevorstehenden Studiendaten von Eli Lilly nicht verunsichern lassen. Die Dänen befinden sich in einer hervorragenden Position, um vom steigenden Bedarf nach Diabetes-Medikamenten zu profitieren. Das unterstreicht der Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr, den Novo Nordisk vor Kurzem abgegeben hat.

Novo Nordisk (WKN: A1XA8R)

Für den AKTIONÄR bleibt die Aktie von Novo Nordisk langfristig ein konservatives Top-Investment, auch wenn der Wert in den letzten Monaten nicht gerade mit einer Outperformance geglänzt hat. Die Aktie befindet sich seit geraumer Zeit im "Schlag-den-Buffett-Depot" des AKTIONÄR und liegt knapp 39 Prozent im Plus.

(Mit Material von dpa-AFX)