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05.11.2021 Michel Doepke

Pfizer meldet Durchbruch bei Corona-Mittel – Aktie hebt ab

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Pfizer

Nach Merck & Co sorgt auch der US-Pharma-Gigant Pfizer mit einem Corona-Mittel für Furore. Die Aktie gewinnt vorbörslich satte neun Prozent. Für die Papiere von Merck & Co hingegen ist das keine gute Nachricht, denn das Unternehmen bekommt Konkurrenz für das Corona-Mittel Molnupiravir.

Wie Pfizer am Freitag berichtet, konnte Ritonavir (Paxlovid) das Risiko einer Krankenhauseinweisung oder eines Todesfalls bei nicht hospitalisierten Hochrisiko-Erwachsenen um satte 89 Prozent im Vergleich zum Placebo reduzieren.

In der Gruppe mit dem Corona-Mittel von Pfizer gab es keine Todesfälle, in der Placebo-Gruppe hingegen zehn. Pfizer plant dem Vernehmen nach, die Daten im Rahmen des laufenden Zulassungsantrags bei der US-Zulassungsbehörde FDA so bald wie möglich einzureichen, um eine Notfallzulassung für Paxlovid zu erhalten.

Pfizer (WKN: 852009)

Die exzellenten Ergebnisse finden an der Börse regen Anklang. Die Aktie von Pfizer schnellt im vorbörslichen Handel um satte zwölf Prozent nach oben. Jubel bei den Anlegern von Pfizer, Enttäuschung bei den Investoren von Merck & Co. Der Entwickler des Corona-Medikaments Molnupiravir bricht im vorbörslichen Handel um gut acht Prozent ein.

Pfizer könnte ein weiterer Meilenstein im Kampf gegen die Corona-Pandemie gelungen sein. Neueinsteiger sollten allerdings nicht in die Fahnenstange hineinkaufen. Wer investiert ist, lässt die Gewinne laufen. Das vom AKTIONÄR ausgerufene Kauflimit für die Aktie von Merck & Co bei 66,00 Euro hat Bestand.

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