Der US-Konkurrent Eli Lilly hat wieder einmal abgeliefert. Die Aktie ist in beeindruckender Manier auf ein neues Allzeithoch gesprungen. Der europäische Konkurrent Novo Nordisk hinkt der starken Performance derzeit allerdings klar hinterher. Doch auch bei Novo könnte sich demnächst wieder etwas tun. Gleich drei wichtige Termine stehen hier an.
Am kommenden Mittwoch, 4. November, wird der Quartalsbericht veröffentlicht. Kann Novo hier positiv überraschen, dürfte dies der Aktie wieder neuen Schwung einverleiben.
Auf dem Kongress der American Association for the Study of Liver Diseases (AASLD), The Liver Meeting 2026, das vom 5. bis 9. November in Denver stattfindet, präsentiert Novo zwölf neue Abstracts. „MASH wird oft nicht erkannt und nicht diagnostiziert, wodurch sich Leberschäden im Laufe der Zeit weiterentwickeln können. Eine frühere Diagnose und Behandlung sind notwendig“, sagte Martin Holst Lange, Chief Scientific Officer und Executive Vice President, Forschung & Entwicklung bei Novo Nordisk. „Die Daten, die wir auf der AASLD präsentieren, umfassen Ergebnisse aus Real-World-Studien zu Semaglutid 2,4 mg sowie Post-hoc-Analysen von Patienten mit MASH ohne Adipositas und Studien zu Efruxifermin.“
Eine Woche später stellt Novo auf der ObesityWeek 2026 neue Daten aus seinem Adipositas-Portfolio in 26 Abstracts vor. Die Konferenz findet vom 14. bis 17. November in Washington, D.C. statt. Die Präsentationen decken die reale Behandlungserfahrung mit der Wegovy-Pille und -Injektion ab, einschließlich Daten aus telemedizinischen Settings. Außerdem werden neue Analysen aus dem Forschungsprogramm REDEFINE zu dem noch nicht zugelassenen CagriSema sowie Studien zu einer noch nicht zugelassenen Semaglutid-Injektion für Kinder im Alter von 6 bis unter 12 Jahren vorgestellt, so Novo in einer Mitteilung.
In den kommenden Wochen wird es also richtig spannend bei Novo. Am heutigen Freitag ist die Aktie bereits klar in den positiven Bereich vorgedrungen. Kann das Unternehmen bei den anstehenden Events positiv überraschen, könnte die Aktie wieder Fahrt aufnehmen. Anleger belassen das Papier auf ihrer Watchlist.
Hinweis auf Interessenkonflikte
Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Novo Nordisk.
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