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23.11.2021 Marion Schlegel

Nach BioNTech und Moderna: Kommt jetzt auch der Booster von Johnson & Johnson?

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Johnson & Johnson

Die Experten der EU-Arzneimittelbehörde EMA prüfen die Zulassung einer Booster-Dosis des Corona-Impfstoffes des US-Herstellers Johnson & Johnson. Diese Extra-Dosis könnte Erwachsenen mindestens zwei Monate nach der ersten Dosis gegeben werden, wie die EMA am Montag in Amsterdam mitteilte. Die Behörde erwartet eine Entscheidung in wenigen Wochen. Sie hat bereits Auffrischungsimpfungen mit den Präparaten von Pfizer/BioNTech und Moderna zugelassen.

Johnson & Johnson (WKN: 853260)

Die Experten der EMA werden prüfen, ob eine solche Booster-Impfung den Schutz vor einer Corona-Infektion erhöht. Daten des Herstellers aus Studien würden nun in einem beschleunigten Verfahren bewertet. Dazu gehörten Ergebnisse einer Studie mit 14.000 Erwachsenen. Einige hatten eine zweite Dosis des Corona-Impfstoffes bekommen, andere nur ein Placebo.

Der Impfstoff von J&J ist der einzige Corona-Impfstoff, für den nur eine Dosis nötig ist. Er gehört zu den vier Impfstoffen, die in der EU zugelassen sind. Die EMA betonte, dass die Entscheidung über den Einsatz von Booster-Impfungen bei den nationalen Regierungen beziehungsweise Gesundheitsbehörden liegt.

Der mit Abstand wichtigste Impfstoff in Deutschland bei den Booster-Impfungen ist der aus dem Hause BioNTech/Pfizer. Verstärkt soll nun auch das Vakzin von Moderna zum Einsatz kommen.

"Moderna ist ein guter, sicherer und sehr wirksamer Impfstoff", sagte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn am Montag. Ein Großteil der Booster-Impfungen werde aber mit dem von vielen Bürgerinnen und Bürgern bevorzugten Impfstoff von BioNTech vorgenommen werden können.

Bei der Aktie von Johnson & Johnson stand zuletzt insbesondere die Aufspaltung in zwei börsennotierte Unternehmen im Fokus. Der Konzern wolle seine Konsumgütersparte unter anderem mit Pflastern und Babypuder in den kommenden 18 bis 24 Monaten abspalten, sagte Vorstandschef Alex Gorsky.

DER AKTIONÄR führt Johnson & Johnson weiter auf der Empfehlungsliste, der Wert eignet sich hervorragend als langfristige Depotbeimischung für den konservativ ausgerichteten Anleger.

(Mit Material von dpa-AFX)

Hinweis auf Interessenkonflikte:

Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist un-mittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: BioNTech.

Die Autorin hält unmittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: BioNTech.

Hinweis auf Interessenkonflikte gemäß § 85 WpHG: Aktien von BioNTech befinden sich im AKTIONÄR-Depot.

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